Geschichte des Schloss Wolfsberg
Das Schloss Wolfsberg liegt auf einem Hügel im Norden der Stadt Wolfsberg und ist zu Fuß aus in 10 Minuten zu erreichen.

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Schloss Wolfsberg
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Eventmanagement der
Kärntner Montanindustrie GmbH
Schloss Wolfsberg
9400 Wolfsberg
Ansprechpartner: Frau Rosenzopf
Tel.: 04352/23 65 - 22

Schloss Wolfsberg

Schloss Wolfsberg Schloss Wolfsberg Schloss Wolfsberg

Geschichte

Das Anwesen war ab 1007 im Besitz des Bistumes Bamberg. Die Burg wurde erstmals 1178 in einer Urkunde des Stiftes St. Paul erwähnt. Früher bestand die Festung aus zwei unregelmäßigen, miteinander verbundenen Trakten. Im 16. Jahrhundert wurde die Festung ausgebaut, um sie vor den herannahenden Türken schützen zu können. 1561 wurde ein Glockenturm errichtet. 1759 wurde Wolfsberg und somit auch das Schloss Wolfsberg von Maria Theresia gekauft. 1846 kaufte Hugo Henckel von Donnersmarck das Schloss und ließ es vom Architekten Johann Romano von Ringe in den englischen Tudor-Stil umbauen. Von dem einstigen Renaissancebauwerk ist fast nichts mehr zu sehen.

Heute

Das Wahrzeichen Wolfsbergs ist heute im Besitz der Kärntner Montanindustrie GmbH.
Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten in der jüngsten Vergangenheit zeigt sich der Prachtbau in seinem alten Glanz. Die herrschaftlichen Prunkräume, die sich über eine Fläche von 1.000 m² erstrecken, stehen der Öffentlichkeit für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Es können Feste gefeiert, Bälle, Lesungen und Konzerte abgehalten und Ausstellungen präsentiert werden.
Für standesamtliche und kirchliche Trauungen steht ein Prunksaal und die Schlosskapelle zur Verfügung. [Quelle Schloss Wolfsberg]

Beschreibung: Urkundlich erstmals 1178 als Burg des Bistums Bamberg erwähnt und bis 1759 in dessen Besitz. 1825 durch die Brüder Rosthorn erworben und seit 1846 im Besitz der Grafen Henckel-Donnersmarck. Mächtige, mittelalterliche Anlage; im 16. Jahrhundert festungsmäßig ausgebaut. Zwischen 1846 und 1853 in historischen, dem englischen spätgotischen Tudorstil verpflichteten Formen repräsentativ umgebaut und mit weitläufiger Parklandschaft umgeben. Das Schloss ist vor allem in der Fassadengestaltung durch die Erneuerung des 19. Jahrhunderts geprägt, im Grundriss und der Baumasse jedoch weitgehend dem ursprünglichen Bestand entsprechend. Im Osten und Südwesten prägen zwei mächtige, im 16. Jahrhundert ausgebaute Rundtürme das Erscheinungsbild, die anstelle der ursprünglichen Kegeldächer nun zinnenbekrönt sind. Zwischen den beiden Türmen liegt ein lang gestreckter Südtrakt, der durch unregelmäßige Risalitbildung reich gegliedert ist. Ein vorgezogener Torbau aus 1542 hat ein rundbogiges, abgefasstes Portal. Die übrigen, um einen unregelmäßigen fünfseitigen Hof gelagerten Trakte sind im Kern gotisch und ebenfalls von Zinnen bekrönt. Der achteckige Nordturm wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Zwischen diesem und dem Ostturm steht ein zum Torbau umgestalteter Trakt mit neugotischer Torhalle und seitlichem Treppenhaus.
Die Anlage ist von einem Schlosspark umgeben. Durch die Umgestaltung in einen historischen Landschaftsgarten in der Mitte des 19. Jhs. entstand eine der bedeutendsten Gartenanlagen des Historismus die noch heute in seltener Geschlossenheit erhalten ist.

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