| Bergbau in Reichenfels |
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Geheimnisvolle Symbole in ReichenfelsHr. Priessner ist Obmann für den Kulturverein Reichenfels und arbeitet als Chronist. "Das sind alte FELSZEICHNUNGEN aus der Sommerau". Mit diesen Worten überreichte ein Freund Hr. Priessner einen Zettel mit den ( geheimnisvollen ) Zeichen. Nach Erkundigungen, sprich Anschreiben kompetenter Stellten, Institute und Fachleute, ist es Hr. Priessner nicht gelungen, die Zeichen zu entziffern. Dass es Zeichen aus der Bergbauzeit (?) sind kann angenommen werden. Daher nun die Frage zu den Zeichnungen:
Wenn jemand diese Zeichnung deuten kann oder jemanden kennt der noch Erfahrung aus der Bergbauzeit hat, möchte doch bitte Hr. Priessner weiterhelfen unter: horst.priessner (at) networld.at Rechtherzlichen Dank. PS.: Wenn die Zeichen 'entschlüsselt' sind wird die Lösung natürlich hier veröffentlicht. |
Geheimnisvolle ZeichenWas der Teufel wohl gepredigt hat?Sind es Walenzeichen oder Gaunerzeichen oder Zeichen aus der alten Bergbauzeit, die den „Teufelspredigtstuhl“, einen Fels direkt an der Straße in die Sommerau bei Reichenfels, zieren? Jahrhunderte nach ihrer Entstehung, wird heute nach Entschlüsselung dieser Zeichen gesucht. Was der Teufel wohl gepredigt hat?Ein Baum vielleicht? Es könnte aber mit etwas Phantasie auch eine Schaufel sein. Das andere ein Campinghocker. Eine Waschschüssel, einige Kreuze – oder Plus-Zeichen? Ein „T“, daneben ein „V“. Oder so ähnlich. Man muss den Standort wissen, sonst sucht man vielleicht vergeblich. Schemenhaft ist noch einiges erkennbar. Das Moos, das die Zeit über die Zeichen gelegt hat, wurde sorgfältig abgekratzt. Aber was hier am „Teufelspredigtstuhl“, einem vorstehenden Fels am Sträßlein in den Sommerau-Graben hinein, wirklich geschrieben steht, ist für den Laien immer noch kaum entzifferbar. Vom Entschlüsseln dieser sozusagen in Stein gemeißelten Botschaften gar keine Rede. Deshalb hat sich Horst Priessner (69) als Obmann der Kulturgemeinschaft Reichenfels und Chronist der Marktgemeinde der Suche nach einer entsprechenden Aufklärung der hier versteckten Botschaft gemacht. Das war – so schätzt der Oberschulrat und ehemalige Volksschuldirektor – vor rund zehn Jahren. „Den Leuten hier ist der Teufelspredigtstuhl mit seinen Zeichen schon ewig bekannt. Das weiß man eben. Wie alt diese Zeichen aber genau sind, ist uns nicht bekannt“, sagt Priessner, der rührig um Aufklärung bemüht ist. Vom Kärntner Landesarchiv unter Dr. Wilhelm Wadl über andere kompetente Stellen bis hin zu einschlägigen Museen hat er bereits etliche Experten kontaktiert. Die Zeichen konnten jedoch bisher nicht entschlüsselt werden. „Möglicherweise handelt es sich bei den dargestellten Objekten um so genannte Walenzeichen, die ein Hinweiszeichen von vermutlich oberitalienischen Erz- und Mineraliensuchern, den ,Venedigermandl *1)’, darstellen“, heißt es aus dem Landesarchiv. „Die Amtsärztin Dr. Dagmar Wabnig vermutet auch Zeichen aus der Gaunersprache“, erzählt Priessner über verschiedene Möglichkeiten, was die Felszeichnungen bei Reichenfels bedeuten könnten. Man nimmt an, dass sie eventuell auf die glanzvolle Bergbauzeit zurückzuführen sind, als Gold- und Silberbergbau die Gegend reich gemacht haben. Die ehemalige Burg wird 1227 erstmals als „castrum Rihenvelse“ erwähnt, was auch den ältesten Hinweis auf Silberbergbau bietet. Burg und Markt erhielten ihren Namen nach den Gold- und Silbergruben in dieser Gegend. Der Goldbergbau im Oberen Tal ist aus dem 14. Jahrhundert belegt. Die reichsten Erzlager befanden sich in der Einschicht des tiefen Sommerau-Grabens. Die bambergischen Bischöfe holten Gold und Silber aus dieser Lavanttaler Schatzkammer.Text und Bilder:
*1) Mail von Rupert Stadler, Vielen Dank für den Hinweis.
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Weitere Veranstaltungen im Lavanttal:
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