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Lavanttal Rallye

Lavanttal Rallye

Termine, Fahrzeiten und Programm der Lavanttal Rallye.
Die Lavanttal Rallye
Die Lavanttal Rallye

Der zweite Lauf zur heimischen Rallyemeisterschaft, die traditionelle Lavanttal Rallye wird heuer vom 7. bis 8. April, bereits zum 41. Mal mit Start und Ziel in Wolfsberg zur Durchführung gelangen. Neu ist allerdings mit dem MSC Lavanttal der Veranstalter. Der bisher dafür zuständige MSC Wolfsberg mit Obmann Gerhard Leeb an der Spitze, hat sich nach erfolgreicher Ausrichtung der 40. Auflage (Jubiläum), mit Jahresende 2016 zurückgezogen. Dem bisherigen Präsidenten Adolf Jölly ist bei dieser Gelegenheit zu seinem 80. Geburtstag am 28. Februar zu gratulieren und zu danken: „Wir wollen mit diesem Rückzug diesen Rallyeklassiker in jüngere Hände übergeben und wünschen so dem MSC Lavanttal weitere tolle Jahre mit der Rallye.“

Technische Daten der 41. Lavattal Rallye

Gesamtlänge: - Kilometer
Sonderprüfungen: -
Länge der SP: - Kilometer
Beschaffenheit: - % Asphalt / - % Schotter

Termine 2017 - folgen

  • Nennliste
  • Zeitplan

Ergebnisse Lavanttal-Rallye 2016, Endstand nach 12 Sonderprüfungen:

  1. Raimund Baumschlager/Thomas ZeltnerA/A Skoda Fabia R5    2:01:13,9 Std
  2. Fabian Kreim/Christian FrankD/D Skoda Fabia R5    +1:20,8 Min
  3. Hermann Neubauer/Bernhard EttelA/A Ford Fiesta WRC+1:44,8 Min
  4. Gerwald Grössing/Siegfried SchwarzA/A Ford Fiesta WRC  +3:23,3 Min
  5. Krisztian Hideg/Istvan KerekH/H Mitsubishi Evo IX   +6:02,5 Min
  6. Manuel Kößler/Marcus PoschnerD/D Subaru Impreza R4    +6:46,7 Min
  7. Hermann Gaßner/Karin ThannhäuserD/D Mitsubishi Evo X+7:45,6 Min
  8. Jaroslaw Szeja/Marcin SzejaCZ/PL Subaru Impreza+8:29,3 Min
  9. Daniel Wollinger/Bernhard HolzerA/A Renault Clio Maxi  +8:43,7 Min
  10. Martin Kalteis/Günter LangA/A Mitsubishi Evo VII  +9:48,0 Min

Sonderprüfungsbestzeiten: Raimund Baumschlager 5, Hermann Neubauer 4, Fabian Kreim 2, Gerwald Grössing 1.

Die wichtigsten Ausfälle: Alois Handler (Ausritt/SP 1), Walter Mayer (Elektronik/SP 2), Günther Knobloch (Motorschaden/SP 4), Alfred Kramer (Getriebe/SP 4), Günther Joham (Ausritt/SP 6), Robert Surtmann (Technik/SP 6), Maximilian Koch (Getriebe/SP 6), Urs Hunziker (Ausritt/SP 7), Dominik Schilcher (Ausritt/SP 8), Robert Zitta (Unfall/SP 9), Christoph Zellhofer (Unfall/SP 9), Michael Böhm (Technischer Defekt/SP 9), Norbert Liebert (Technischer Defekt/SP 10), Gerhard Aigner (Getriebe/SP 10).

Aktuelle Punktestände nach dem Rennen

ORM: 1. Hermann Neubauer 49, 2. Raimund Baumschlager 47, 3. Gerwald Grössing 31.

ORM-2WD: 1. Daniel Wollinger  49, 2. Simon Wagner 45, 3. Andreas Kainer 29.

Junioren-Staatsmeisterschaft: 1. Simon Wagner 50, 2. Christoph Lieb und Luca Waldherr je 30.

Zeitplan 2016

Freitag, 8. April 2016

15.00 Uhr  Start der Rallye in Wolfsberg Rathausplatz
15.23 Uhr SP 1 Arlinggraben - 8,91 km
16.06 Uhr SP 2 Vorderlimberg - 21,12 km
16.56 Uhr  Regrouping Kleinedling In
17.55 Uhr  Service Kleinedling Out
18.20 Uhr SP 3 Arlinggraben - 8,91 km
19.03 Uhr SP 4 Vorderlimberg - 21,12 km
19.53 Uhr  Service Kleinedling In
20.38 Uhr  Parc Ferme Kleinedling – Ende des 1. Tages

Samstag, 9. April 2016

8.01 Uhr  Start 2. Tag, Kleinedling, Parc Ferme Out - Servicezone  
8.16 Uhr  Service Kleinedling Out  
8.49 Uhr SP 5 Hammer - 14,96 km  
9.12 Uhr SP 6 Prebl - 13,07 km  
9.55 Uhr  Regrouping Kleinedling In
10.57 Uhr  Service Kleinedling Out
11.30 Uhr SP 7 Hammer - 14,96 km
11.53 Uhr SP 8 Prebl - 13,07 km
12.36 Uhr  Regrouping Kleinedling In
14.06 Uhr  Service Kleinedling Out
14.31 Uhr SP 9 Eitweg - Rundkurs 1 Runde + Ausfahrt - 10,51 km
15.04 Uhr SP 10 Schönweg - 27,26 km
15.44 Uhr  Regrouping Kleinedling In
16.29 Uhr  Service Kleinedling Out
16.54 Uhr SP 11 Eitweg – Rundkurs 1 Runde + Ausfahrt - 10,51 km
17.27 Uhr SP 12 Schönweg (Powerstage) - 27,26 km
18.07 Uhr  Kleinedling Ziel
18.10 Uhr  Kleinedling Parc Ferme IN

40 Jahre Lavanttal Rallye – einmalige Erfolgsstory im Motorsport

Begonnen hat aber alles schon im Jahre 1970. Der Name von Jochen Rindt mit seinen großartigen Erfolgen führte bei der begeisterten Motorsportjugend in Österreich vielerorts zu großem Interesse, selbst diesen attraktiven Sport zu betreiben bzw. viele gleichgesinnte Fans in diversen Klubs organisiert zu versammeln und sich über Motorsport zu unterhalten.

Dies traf auch im Kärntner Wolfsberg zu, wo drei junge Männer die Scuderia Kreleto gründeten, eine Kombination aus den Namen Krenn, Leeb und Tosoni. Diese Gründungsmitglieder scharten wiederum viele begeisterte Fans um sich, die entweder aktiv an diversen Rennen teilgenommen haben oder aber als Veranstalter erste Erfahrungen gesammelt haben. Im Jahre 1973 wechselte man den Klubnamen und hieß MSC Wolfsberg. Die Mitgliederzahl stieg an, so dass man viele Aktivitäten setzte. Damals wollte man schon die Lavanttal Rallye ins Leben rufen, was aber - bedingt durch die Benzinkrise und die damit verbundenen strengen behördlichen Auflagen - verhindert wurde. 

Erst im Jahre 1977 trat man mit der ersten Lavanttaler Mitternachts-Rallye an die Öffentlichkeit. Der Name entstand deshalb, weil der Start um 18.00 Uhr vorgesehen war, eine Zwangsrast um 24.00 Uhr und das Ziel der Rallye um 6.00 in der Früh. Erste Sieger wurden mit Hans Schönlieb/ Bernd Tatschl zwei Kärntner Lokalmatadore auf BMW 2002. Einen weiteren Kärntner Erfolg feierten ein Jahr später Klaus Russling/Ernst Koschutnig  auf Porsche Carrera. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Lavanttal Rallye fixer Bestandteil der heimischen Rallyemeisterschaft. Im Jahre 1988 zogen aber tiefschwarze Wolken über dem Kärntner Motorsporthimmel auf, die heimischen Politiker hatten mit der Grün-Bewegung ihre liebe Not, und Insider konnten ahnen, dass man vermutlich die 13. Lavanttal Rallye behördlich nicht genehmigen würde. Dies veranlasste die Clubverantwortlichen des MSC Wolfsberg mit Obmann Gerhard Leeb an der Spitze, sofort Verhandlungen mit dem Österreichring aufzunehmen, um dort mit der 13. Frühlingsrallye eine Ersatzveranstaltung zur Lavanttal Rallye zu finden. Dies geschah dann auch. Danach war man immer wieder bemüht die Rallye wieder nach Kärnten zu bringen. Jahr für Jahr wurde mit der Politik verhandelt und diskutiert. Im Jahr 2000 hatte man endgültig Erfolg und konnte nach zwölfjähriger Pause mit der Rallye von der Steiermark wieder ins Lavanttal zurückkehren.

Seither findet die Rallye weiterhin als österreichischer Meisterschaftslauf im Lavanttal statt und erfreut sich jedes Jahr bei den Aktiven und den zahlreichen Fans größter Beliebtheit. 2016 ist also mit der 40. Auflage dieses Rallyeklassikers ein echter Grund zum Feiern.

Studiert man die Ergebnisse dieser insgesamt 39 Jahre, dann hat Raimund Baumschlager die Lavanttal Rallye acht Mal gewonnen, fünf Mal hat Franz Wittmann dominiert, vier Siege hat Raphael Sperrer eingefahren und Wilfried Wiedner war dreimal erfolgreich. Willi Stengg, Kris Rosenberger und Beppo Harrach waren je zweimal am obersten Podest. Die österreichischen Asse dominierten in all den Jahren, nur dreimal waren Ausländer als Sieger zu finden. Es waren dies der Italiener Franco Ceccato, der Deutsche Hermann Gassner senior und der Ungar Krisztian Hideg. Mit Hans Schönlieb, Klaus Russling und Achim Mörtl trugen sich auch Kärntner Lokalmatadore in die Siegerliste ein.

Einer der alle 40 Jahre in führender Position miterlebt hat, der ein Gründungsmitglied des MSC Wolfsberg ist und der den Verein in den letzten 39 Jahren über alle Höhen und Tiefen geführt hat, ist Gerhard Leeb, der sich bei vielen Personen bedanken möchte: „Vorerst möchte ich mich bei allen öffentlichen Institutionen bedanken, bei allen Sponsoren, die wesentlich mitgeholfen haben, diese Rallye am Leben zu erhalten. Mein Dank geht auch an alle Aktiven mit ihren Teams, sie haben uns tollen Sport gezeigt, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass Jahr für Jahr so viele Fans zu den Veranstaltungen gekommen sind. Natürlich gilt deshalb dieser Dank auch den Fans. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Medienvertretern für ihre Berichterstattung. Sie haben dadurch den Bekanntheitsgrad der Lavanttal Rallye nach außen hin transportiert und mitgeholfen, dass der Name zu einem festen Bestandteil im Land Kärnten, in Österreich und auch in Europa geworden ist. Zuletzt möchte ich allen Funktionären des MSC Wolfsberg für ihre jahrelange Mithilfe danken, damit eingeschlossen sind alle Mitarbeiter und Freunde die es ermöglicht haben, heuer dieses seltene Jubiläum, der ältesten Rallye in Österreich zu feiern.“ 

Lavanttal Rallye 2015 - bmpTV

Lavanttal Rallye 2015 - bmpTV

9.4.2016 - Die Rückkehr des Rekord-Champions 

Der 13-fache Staatsmeister Raimund Baumschlager feiert seinen neunten Sieg bei der Lavanttal-Rallye / In der Meisterschaft bleibt jedoch Hermann Neubauer vorne /
Den Sieg in der 2WD-Wertung holt sich erstmals der Steirer Daniel Wollinger

Der Wettergott meinte es mit dem Veranstalter MSC Wolfsberg nur teilweise gut. Am ersten Tag trat der erwartete Regen ein und brachte den Fahrern äußerst schwierige Streckenbedingungen. Am zweiten Tag besserte sich die Wettersituation, davon profitierten nicht nur die Teams mit ihren Aktiven, sondern auch die geschätzten 50.000 Fans, die trotz der differenten Wettersituation in die Region Lavanttal gekommen waren. Der Kiwanis Club Lavanttal bot wieder ein karitatives Topprogramm. Nach Walter Röhrl und Stig Blomqvist in den Vorjahren, sorgten diesmal Österreichs Rallyelegende Franz Wittmann mit dem Toyota GT 86 und der Deutsche Harald Demuth mit dem Ihle Audi Sport Quattro bei den Publikumsmitfahrten für spektakuläre Auftritte und damit auch für die notwendigen karitativen Spenden.

Rundum zufrieden zeigte sich MSC-Wolfsberg-Obmann Gerhard Leeb, bei seiner Jubiläumsrallye: „Es war eine Rallye ohne die geringsten Probleme, alle Abläufe haben einwandfrei funktioniert, und auch sportlich wurde die Veranstaltung auf hohem Niveau von den Teilnehmern gefahren. Mein Dank gilt willhaben.at, dem Land Kärnten und der Stadtgemeinde Wolfsberg mit Bürgermeister Hans Peter Schlagholz an der Spitze, die die Rallye tatkräftig unterstützt haben. Zu danken ist natürlich auch den Aktiven, den Teams, den Behörden, den Feuerwehren und den Rettungskräften inklusive der medizinischen Sicherheitsstaffel MSS sowie unserer gesamten Organisationsmannschaft.“  

Zum sportlichen Ablauf:

Das Imperium schlug zurück! Raimund Baumschlager sicherte sich seinen neunten Sieg bei der Lavanttal-Rallye und revanchierte sich für die Niederlage zum Saisonstart vor drei Wochen im Rebenland. Die Performance des 13-fachen Staatsmeisters unterschied sich von jener seiner Konkurrenten dahingehend, dass sie schlicht und einfach fehlerlos war. Egal ob wie zu Beginn im strömenden Regen oder dann auf trockenem Untergrund, der Champion hatte stets die passende Lösung bei sich bzw. in seinem Skoda Fabia R5. Mit imponierender Unantastbarkeit spulte der Oberösterreicher sein Programm ab, während seine schärfsten Konkurrenten in den PS-stärkeren Ford Fiesta World Rally Cars durch Defekte gleich zu Beginn um die zu erwerbenden Früchte gebracht wurden. Hermann Neubauer spielte die Antriebswelle einen Streich, indem sie beim Start brach. Zudem machte ein Reifen schlapp, und auch Gerwald Grössing kostete ein Reifenschaden frühzeitig alle Siegeschancen. Einzig Fabian Kreim in einem Skoda von Baumschlager, ließ der Lavanttal-Dominator ein wenig mitspielen, was der deutsche Vizemeister zu Platz zwei nützte. Für die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft ist Kreim jedoch nicht punkteberechtigt. Eine Art „Ehrenrettung“ gelang Hermann Neubauer noch auf der abschließenden Powerstage. Auf den 27 Kilometern der SP Schönweg nahm er Baumschlager 20 Sekunden ab, sicherte sich drei Zusatzpunkte für den SP-Sieg und somit die Meisterschaftsführung.

Über die Auszeichnung bester Kärntner durfte sich Andreas Mörtl freuen. Der Mitsubishi-Evo-IX-Pilot belegte im Gesamtklassement Platz 14.

Die Stimmen der ORM-Toppiloten:

Platz 1, Raimund Baumschlager: „Das war ein unerwarteter Sieg für mich. Er war schwerer erkämpft als es ausgesehen hat. Umso glücklicher bin ich darüber. Gegen Ende habe ich Tempo weggenommen. Eine sichere Zielankunft war mir wichtiger!“

Platz 2, Fabian Kreim: „Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Es ist bedeutend besser gelaufen als letztes Jahr, als ich hier ausgeschieden bin. Ich bin erstmals bei strömendem Regen mit diesem Auto gefahren.“

Platz 3, Hermann Neubauer: „Die Lavanttal-Rallye will mich scheinbar nicht. Hier habe ich schon so oft Pech gehabt. Ich mag die Rallye trotzdem, weil sie unglaublich anspruchsvoll ist und wir trotzdem durch den Sieg in der Powerstage 21 Punkte geholt haben.“

Platz 4, Gerwald Grössing: „Das war die schwierigste Rallye der heurigen Saison, das trau ich mich jetzt schon zu sagen. Jeder Kilometer hier war für mich eine Lehrstunde, aber unsere Lernkurve geht steil bergauf..“

In der heuer stark besetzten 2WD-Wertung setzte sich der Steirer Daniel Wollinger durch. Der Renault-Clio-Pilot landete seinen ersten Sieg in dieser Klasse. Simon Wagner, der den Saisonauftakt im Rebenland gewonnen hatte, konnte nach anfänglichen Problemen mit der Reifenwahl am zweiten Tag in die Rallye finden und holte mit seinem Citroen DS3 R3 noch den zweiten Platz. Auf Platz drei findet sich der Burgenländer Andreas Kainer im Opel Adam R2 wieder. Prominentestes Lavanttal-Opfer war hier sicherlich der dreifache Staatsmeister Michael Böhm. Nach seiner gestrigen Gesamtführung musste er heute den Opel Adam R2 drei Prüfungen vor Schluss mit Getriebedefekt abstellen.

Die Stimmen der ORM-2WD-Top drei:

Platz 1, Daniel Wollinger: „Das war mein Premierensieg in der 2WD. Darüber bin ich unheimlich glücklich. Ich bin fast ein wenig überrascht über die Klarheit des Sieges. Das ist das Ergebnis eines tollen Autos mit perfektem Setup. Dass wir dann auch noch die Powerstage gewonnen haben, ist das Tüpfelchen auf dem i“

Platz 2, Simon Wagner: „Für mich hätte diese Rallye viel besser laufen können. Trotzdem habe ich sehr viel gelernt, vor allem hinsichtlich eines besseren Setups, weil wir vorher nicht testen konnten.“

Platz 3, Andreas Kainer: „Ich freue mich über den Podestplatz in der 2WD, wenngleich mir der Sieg, den ich im Opel-Adam-Cup holen konnte, mehr bedeutet. Ich weiß diesen aber sehr wohl auch richtig einzuschätzen, weil er erst durch den Ausfall von Michael Böhm zustande gekommen ist.“

In der Junioren-Staatsmeisterschaft holte Simon Wagner den Sieg vor Luca Waldherr (Opel Adam R2) und Julian Wagner (Citroen DS3 R3).

In der Historischen Rallye Staatsmeisterschaft gewann Karl Wagner vor seinem Porsche-Kollegen Willi Rabl und Gerhard Openauer (Ford Escort). Wagner: „Bei meinem Comeback in der österreichischen Meisterschaft ist mir eine sensationelle Rallye gelungen. Und das, obwohl am ersten Tag bei Gott kein Porsche-Wetter geherrscht hat. Dem Veranstalter ist zu gratulieren. Die beiden Prüfungen am Prebl waren toll, und besonderes die langen Prüfungen Schönberg haben fahrtechnisch alles geboten, was ein Rallye-Herz begehrt.“

Die jeweiligen Gewinner in den diversen Klassen des österreichischen Rallye Cups sind: C1: Krisztian Hideg (Ung) -  C2: Martin Kalteis – C3: Ernst Haneder:

Im zweigeteilten Opel Rallye Cup gewann bei den Opel-Adam-R2-Piloten Andreas Kainer vor Luca Waldherr. In der Opel-Corsa-Wertung siegte Christoph Lieb vor Heimo Hinterhofer und Roland Stengg.

Im Mitropacup siegte wie im Rebenland der Ungar Krisztian Hideg vor den beiden Deutschen Manuel Kößler und Hermann Gaßner. Einen österreichischen Sieg gab es hingegen im Historischen Mitropa Rallye Cup. Hier gewann Gerhard Openauer vor dem Schweizer Burghard Brink und dem Italiener Rino Muradore.

Im M1 Masters gewann Reini Sampl (Audi TTS) vor dem Deutschen Andreas Wittmann mit der österreichischen Copilotin Elke Aigner (Mitsubishi Evo X).

Baumschlager führt gekonnt Regie

Bei der 40. Lavanttal-Rallye liegt der Serienstaatsmeister weiterhin klar in Führung /
Hermann Neubauer hat noch Chancen auf Platz zwei / In der 2WD-Staatsmeisterschaft  holte Daniel Wollinger den führenden Michael Böhm von der Spitze

Unter bis jetzt trockenen Bedingungen ging heute die 40. Lavanttal-Rallye in den entscheidenden zweiten Tag. Nach dem verregneten Freitag hat sich im Spitzenfeld des Gesamtklassements nach bislang acht absolvierten Sonderprüfungen, dass der Drittplatzierte Manuel Kößler nur noch Sechster ist. Die beiden World Rally Cars von Hermann Neubauer und Gerwald Grössing wurden dem Subaru Impreza R4 zu stark.

Vorneweg kontrolliert Raimund Baumschlager weiter das Geschehen, lässt seinen Stall- und Skoda-R5-Kollegen, den Deutschen Fabian Kreim ein bisschen mitspielen, hält aber im Großen und Ganzen seinen relativ klaren Vorsprung auf die Konkurrenz. Zumal die erwartete Aufholjagd von Hermann Neubauer gleich in der Früh durch einen Fehlgriff ins Reifenkisterl gebremst wurde. Erst ein Wechsel nach zwei Prüfungen brachte dem Sieger vom Rebenland einen höheren Speed und somit auch SP-Bestzeiten. Platz zwei ist somit noch in Reichweite.

Zu Ende ist die Lavanttal-Rallye für den Schweizer WRC-Piloten Urs Hunziker. Er warf seinen Mini Cooper auf SP 7 in den Straßengraben.

In der 2WD-Wertung gab es einen Umsturz an der Spitze. Michael Böhm, der im Opel Adam den Regen des Vortags optimal ausnutzen konnte, bekam auf heute trockenem Asphalt die Dominanz der stärkeren Konkurrenz-Autos zu spüren. Daniel Wollinger im Renault Clio Maxi löste den Staatsmeister an der Spitze ab, und aktuell sitzt diesem nun auch Simon Wagner (Citroen DS3 R3) bedrohlich nah im Nacken.

In der Junioren-Staatsmeisterschaft liegt Simon Wagner vor Christoph Zellhofer (Suzuki S1600).

Kein Glück hatte der Steirer Günther Knobloch. Der Initiator des erstmals ausgetragenen M1 Masters musste seinen Mitsubishi Evo IX mit einem Motorschaden in der „Garage“ lassen und konnte heute nicht an den Start gehen. Somit sind im M1 Masters noch Reini Sampl (Audi TTS) und der Deutsche Andreas Wittmann (Mitsubishi Evo X) im Rennen. 

Lavanttal-Rallye 2016, Zwischenstand nach 8 von 12 Sonderprüfungen:

  1. Raimund Baumschlager/Thomas ZeltnerA/A Skoda Fabia R5 1:11:24,4 Std
  2. Fabian Kreim/Christian FrankD/D Skoda Fabia R5 +55,3 Sek
  3. Hermann Neubauer/Bernhard EttelA/A Ford Fiesta WRC+1:43,6 Min
  4. Gerwald Grössing/Siegfried SchwarzA/A Ford Fiesta WRC  +2:56,2 Min
  5. Krisztian Hideg/Istvan KerekH/H Mitsubishi Evo IX   +3:53,2 Min
  6. Manuel Kößler/Marcus PoschnerD/D Subaru Impreza R4 +4:00,9 Min
  7. Hermann Gaßner/Karin ThannhäuserD/D Mitsubishi Evo X+5:02,7 Min
  8. Jaroslaw Szeja/Marcin SzejaCZ/PL Subaru Impreza+5:33,2 Min
  9. Daniel Wollinger/Bernhard HolzerA/A Renault Clio Maxi  +5:39,6 Min
  10. Gerhard Aigner/Marco HüblerA/A Subaru Impreza WRX +5:51,5 Min

8.4.2016 - Baumschlager im Glück, Neubauer und Grössing im Pech

Nach dem ersten Tag der 40. Lavanttal-Rallye liegt der Serienstaatsmeister in Führung / Im Regen von Wolfsberg wurden die World Rally Cars seiner Konkurrenten durch Defekte gebremst / 2WD-Staatsmeister Michael Böhm zeigte groß auf 

Der erste Tag der 40. Lavanttal-Rallye ist geschlagen, und nach 4 von insgesamt 12 Sonderprüfungen darf Raimund Baumschlager am zufriedensten die wohlverdiente Ruhephase antreten. Der 13-fache Staatsmeister geht als Führender in den entscheidenden morgigen Samstag. Den Grundstein zum zwischenzeitlichen Ritt an die Spitze legte Baumschlager einerseits durch eine makellose Leistung im strömenden Regen, andererseits profitierte der Oberösterreicher auch vom Pech des eigentlichen Favoriten Hermann Neubauer. Der Sieger des Saisonauftakts im Rebenland holte sich beim Start zur dritten Prüfung des Tages einen Bruch der Antriebswelle links hinten und dann auch noch einen Plattfuß am Ford Fiesta World Rally Car. „Infolge dessen konnten wir auch die darauffolgende 21 Kilometer lange SP Vorderlimberg nur mit Vorderradantrieb fahren und haben dabei noch einmal eineinhalb Minuten verloren. Ich schaue aber positiv in die Zukunft und bin zuversichtlich, dass ich morgen doch einiges von diesem Rückstand wieder wettmachen kann.“ Nicht viel mehr Glück hatte auch der zweite WRC-Pilot im Feld, Gerwald Grössing. Unmittelbar nachdem der Niederösterreicher die dritte Sonderprüfung gewonnen hatte, kostete ihn im darauffolgenden Wertungsabschnitt ein Missgeschick über zwei Minuten, wodurch er auf Platz sechs zurückfiel. „Echt schade, wir haben beim Cutten einen Patschen eingefangen und das Rad erst nach der Prüfung wechseln können. Wir werden  morgen versuchen, Schadensbegrenzung zu betreiben.“  Hinter Baumschlager liegen die beiden Deutschen Fabian Kreim („Es war anfangs schwierig, erst nach einer Umstellung am Setup ist es so gelaufen, wie wir das wollten) und Manuel Kößler („Die Rallye läuft genial“) auf den Plätzen zwei und drei. Raimund Baumschlager sonnt sich im Licht des zwischenzeitlich Führenden: „Es war unglaublich schwer, auf der Straße zu bleiben. Der Regen machte es sehr rutschig. Ich glaube trotzdem, dass er mir im Kampf gegen die WRC-Boliden geholfen hat. Aber entschieden ist noch gar nichts. Morgen kann noch viel passieren.“

Nicht mehr im Bewerb ist der Niederösterreicher Walter Mayer. Er musste seinen Peugeot 208 R5 wegen eines elektronischen Defekts bereits nach zwei Prüfungen abstellen. Mayer: „Leider ist ein Teil durchgebrannt, den wir in der Schnelle nicht mehr auftreiben können. Das ist echt bitter.“ 

Einen wahren Traumstart erwischte auch  Michael Böhm in der 2WD-Wertung. Der Staatsmeister fühlte sich im Regen am wohlsten und liegt mit seinem Opel Adam R2 20 Sekunden vor Daniel Wollinger im Renault Clio Maxi in Führung. Böhm: „Wir haben von Anfang an eine super Rhythmus gefunden, das Setup war perfekt. Ein toller Zwischenstand. Für morgen wünsche ich mir wieder Regen, damit könnte ich vielleicht den Vorsprung halten.“  Wollinger sieht noch Chancen auf den Sieg: „Wir sind von Prüfung zu Prüfung besser geworden und sehen dem morgigen zweiten Tag sehr zuversichtlich entgegen.“ Der Meisterschafts-Leader Simon Wagner leistete sich gleich zu Beginn einen kapitalen Fehlgriff bei den Reifen und konnte erst im zweiten Abschnitt des ersten Tages nach einer Umstellung zu seinem gewohnten Speed finden. Mit 48 Sekunden Rückstand zur Spitze ist er aber vor allem in Anbetracht der Länge des zweiten Tages und der Power seines Citroen R3 noch immer in Schlagdistanz. „Wir haben heute schon 20 Sekunden gutmachen können. Für morgen sind mir die Bedingungen egal, wenn es mir gelingt, das Auto auf der Straße zu halten, ist noch viel drin.“

In der Junioren-Staatsmeisterschaft führt Simon Wagner. Der zwischenzeitliche Leader Luca Waldherr (Opel Adam R2) büßte auf der letzten Prüfung des Tages fast eineinhalb Minuten ein und liegt auf Platz zwei. 

In der Historischen Rallye Staatsmeisterschaft führt Karl Wagner überlegen vor Willi Rabl. Der dritte Porsche-Pilot Johannes Huber liegt nur an vierter Stelle.  

Die jeweils Führenden in den diversen Klassen des österreichischen Rallye Cups sind: C1: Krisztian Hideg (Ung) -  C2: Martin Kalteis – C3: Bernd Zanon (It).

Im zweigeteilten Opel Rallye Cup führt bei den Opel-Adam-R2-Piloten Micheal Böhm vor Andreas Kainer und Luca Waldherr. In der Opel-Corsa-Wertung liegt Christoph Leitgeb vor Christoph Lieb und Heimo Hinterhofer.

Eine deutsche Führung gibt es im Mitropacup. Manuel Kößler liegt knapp vor dem Ungarn Krisztian Hideg. Hermann Gaßner (D) liegt vor dem Kärntner Andreas Mörtl an dritter Stelle. In der Historischen Mitropacup-Wertung gibt es eine Führung durch den Österreicher Gerhard Openauer.

Lavanttal-Rallye 2016, Zwischenstand nach dem ersten Tag (4 von 12 SP):

  1. Raimund Baumschlager/Thomas ZeltnerA/A Skoda Fabia R5 40:40,6 Min
  2. Fabian Kreim/Christian FrankD/D Skoda Fabia R5 +54,9 Sek
  3. Manuel Kößler/Marcus PoschnerD/D Subaru Impreza R4 +1:42,8 Min
  4. Hermann Neubauer/Bernhard EttelA/A Ford Fiesta WRC+1:50,0 Min
  5. Krisztian Hideg/Istvan KerekH/H Mitsubishi Evo IX   +2:07,8 Min
  6. Gerwald Grössing/Siegfried SchwarzA/A Ford Fiesta WRC  +2:31,0 Min
  7. Michael Böhm/Jasmin NollA/D Opel Adam R2 +3:04,1 Min
  8. Martin Kalteis/Günter LangA/A Mitsubishi Evo VII   +3:10,9 Min
  9. Jaroslaw Szeja/Marcin SzejaCZ/PL Subaru Impreza+3:12,3 Min
  10. Hermann Gaßner/Karin ThannhäuserD/D Mitsubishi Evo X+3:14,4 Min

8.4.2016 - Baumschlager und Böhm mit Wohlfühlfaktor unterwegs

Die 40. Lavanttal-Rallye ist gestartet / Nach zwei Sonderprüfungen liegen die regierenden Staatsmeister in der ORM und ORM-2WD vorne / Heute müssen noch zwei Wertungsabschnitte absolviert werden / Starker Regen in Wolfsberg

Die Meteorologen haben sich leider nicht geirrt. Fast pünktlich mit dem Start zur  40. Lavanttal-Rallye der Geschichte setzte der prognostizierte Regen ein. Und am besten kam damit auf SP 1 der Favorit zurecht. Hermann Neubauer setzte mit seinem Ford Fiesta World Rally Car auch gleich die erste Bestzeit in den nassen Asphalt. Ihm am nächsten kam Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5) mit nur 3 Sekunden Rückstand. Doch dann schlug der 13-fache Staatsmeister imposant zurück, nahm Neubauer auf SP 2 neun Sekunden ab und liegt momentan in Führung. Für Gerwald Grössing, der wie Neubauer in einem Ford Fiesta WRC sitzt, blieb da nur der zwischenzeitliche dritte Platz.  

Einen Traumstart erwischte Michael Böhm in der 2WD-Wertung. Der Staatsmeister fühlte sich im Regen am wohlsten, konnte sich und seinen Opel Adam R2 gleich an die Spitze katapultieren und die eigentlichen Favoriten hinter sich lassen. Daniel Wollinger (Renault Clio) kam noch am besten mit, das Citroen-DS3-Trio Michael Kogler, Simon Wagner und Julian Wagner musste gleich zu Beginn Federn lassen. Am härtesten traf es dabei Julian Wagner, der wie sein Bruder Simon im Regen auf zu harte Reifen gesetzt hatte und zusätzlich auch noch einen Dreher fabrizierte. Der verlorene Reifenpoker hatte dann auf der 21 Kilometer langen SP 2 Vorderlimberg noch krassere Auswirkungen für die beiden Oberösterreicher. So liegt der Sieger vom Rebenland, Simon Wagner, bereits über eine Minute hinter Böhm, Julian Wagner weist bereits über zwei Minuten Rückstand auf.  

Die bereits gefahrenen zwei Sonderprüfungen stehen heute noch einmal auf dem Programm, ehe es dann in die Pause bis morgen geht.

Lavanttal-Rallye 2016, Zwischenstand nach 2 von 12 Sonderprüfungen:

  1. Raimund Baumschlager/Thomas ZeltnerA/A Skoda Fabia R5 20:21,3 Min
  2. Hermann Neubauer/Bernhard EttelA/A Ford Fiesta WRC+ 5,9 Sek
  3. Gerwald Grössing/Siegfried SchwarzA/A Ford Fiesta WRC  +25,2 Sek
  4. Fabian Kreim/Christian FrankD/D Skoda Fabia R5 +34,5 Sek
  5. Manuel Kößler/Marcus PoschnerD/D Subaru Impreza R4 +47,3 Sek
  6. Krisztian Hideg/Istvan KerekH/H Mitsubishi Evo IX   +1:09,5 Min
  7. Maximilian Koch/Lisa BrunthalerD/D Skoda Fabia S2000+1:17,6 Min
  8. Gerhard Aigner/Marco HüblerA/A Subaru Impreza WRX+1:21,1 Min
  9. Martin Kalteis/Günter LangA/A Mitsubishi Evo VII   +1:22,7 Min
  10. Michael Böhm/Jasmin NollA/D Opel Adam R2 +1:24,4 Min

8.4.2016 - 84 Piloten rittern durchs Lavanttal

Heute Nachmittag wird der zweite Rallye-Staatsmeisterschaftslauf der Saison in Wolfsberg gestartet / Auf die Teams warten schwierige Bedingungen 

Die 40. Lavanttal-Rallye der Geschichte wird an diesem Wochenende gefahren. Um 15 Uhr rollt heute Nachmittag Hermannn Neubauer sein Ford Fiesta World Rally Car mit der Startnummer 1 über die Startrampe vor dem Rathaus in Wolfsberg. Insgesamt haben 84 Teams die administrative Abnahme der OSK hinter sich gebracht und sind somit am zweiten Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft 2016  teilnahmeberechtigt.

Wetterbedingt könnte ein harter Arbeitstag auf die Piloten warten, denn auch wenn es momentan noch trocken ist, sind für den zweiten Teil des heutigen Tages in Kärnten ergiebige Regenfälle prognostiziert. Die 40. Lavanttal-Rallye umfasst heute vier und am morgigen Samstag weitere acht Sonderprüfungen. Morgen Abend sollte so gegen 18 Uhr der Sieger der Jubiläums-Ausgabe feststehen.

7.4.2016 - Königsprüfung als Geschenk zum Jubiläum 

Extra für die 40. Lavanttal-Rallye wurde der 27 Kilometer lange Wertungsabschnitt Schönweg – Thürn nach neun Jahren wieder ins Programm genommen / Dort wird am Samstag die Entscheidung erwartet / 93 Teams haben genannt, alle Topstars an Bord 

In Wolfsberg ist alles startklar für das große Jubiläumsfest, das sich 40. Lavanttal-Rallye nennt und am morgigen Freitag sowie am Samstag zur Austragung kommt. 93 Teams haben sich beworben, um daran teilzunehmen, was Organisationschef Gerhard Leeb mit Freude zur Kenntnis nimmt: „Das Nennergebnis ist nicht nur von der Quantität, sondern auch von der Qualität her großartig. Die Lavanttal-Rallye ist halt auch nach 40 Jahren noch immer ein absolutes Zugpferd in Österreich.“ Weshalb es heuer auch ein besonders Zuckerl für  die Starter gibt. Leeb: „Die Sonderprüfung Schönweg – Thürn ist die Königsprüfung der Rallye. Diese wurde vor neun Jahren zum letzten Mal gefahren und ist heuer dank der Genehmigung des Bürgermeisters von St. Andrä Peter Stauber extra anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums wieder aufgemacht worden.“  Der Wertungsabschnitt Schönweg – Thürn führt über 27 Kilometer und ist am Samstag als 10 und abschließende 12 Prüfung (also auch als Powerstage, wo es Extrapunkte zu holen gibt) zu absolvieren. „Ich denke, dass sich da die Rallye erstscheiden wird“, hofft Gerhard Leeb auf ein möglichst lange offenes Endergebnis.

Die 40. Lavanttal-Rallye zählt als zweiter Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ORM), zur 2WD-Staatsmeisterschaft (ORM-2WD), zur Junioren-Staatsmeisterschaft (ORM Junior), zum Österreichischen Rallye Cup der OSK,  (ORC), zur Historischen Staatsmeisterschaft (HRM), zum Historischen Rallye Cup (HRC) bzw. zum Opel Rallye Cup, zum internationalen Mitropacup und erstmals zum neu gegründeten M1 Masters.

In der ORM dürfen sich Fans neben vielen anderen Topautos besonders auf die spektakulären World Rally Cars von Titelfavorit Hermann Neubauer, Gerwald Grössing (beide Ford Fiesta) oder dem Schweizer Urs Hunziker (Mini Cooper) ebenso freuen wie auf die R5-Skodas von Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager oder dem deutschen Vize-Champion Fabian Kreim.

In der ORM-2WD geht der junge Oberösterreicher Simon Wagner (Citroen DS3 R3) als Favorit ins Rennen. Doch es gibt einige Spitzenpiloten, die ihn in Wolfsberg besiegen wollen. Zum einen sein Bruder und Markenkollege Julian Wagner, zum anderen Daniel Wollinger (Renault Clio Maxi) oder auch Titelverteidiger Michael Böhm, der heuer in einem Opel Adam R2 sitzt.

In der ORM JUNIOR drückt eine starke junge Garde mit teils prominenten Namen auf Gas, Simon und Julian Wagner,  Christoph Zellhofer, Luca Waldherr, Roland Stengg. Mit Kristof Klausz und Christoph Lieb sind auch der amtierende Junioren-Staats- und der Vizemeister im Lavanttal dabei.

In der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft (HRM) und im Historischer Rallye Cup (HRC) kommt es zum Treffen der rotweißroten Porsche-Giganten: Zu Johannes Huber und Willi Rabl gesellt sich im Lavanttal noch Ex-Staats- und Europameister Karl Wagner dazu. Gerhard Openauer, Bernhard Engelmann und Ossi Posch werfen sich mit ihren Ford Escorts RS2000 ebenso in die Schlacht wie die Kärntner DI Walther Stietka im VW 1302 und Ferdinand Mitterbacher im Opel Ascona B.

Im Rallye-Pokal der OSK sind die meisten Kärntner Lokalmatadore vertreten: Andreas Mörtl, Helmut Klösch, Norbert Liebert (alle Mitsubishi Evo IX), Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6.5), Robert Surtmann, Gerhard Just (beide Mitsubishi Evo VI), Rene Thiede (Peugeot 306 RS), Dominik Schilcher (Ford Fiesta ST), Günther Joham und Erich Krautberger (beide BMW 325i).

Der internationale Mitropacup stellt mit über 30 Startern das größte Wettbewerbsfeld. Der für Kroatien startende Ungar Krisztian Hideg (Mitsubishi Evo IX) geht als Führender an den Start. Er muss sich auf harte Konkurrenz durch das deutsche Duo Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X) und Manuel Kössler (Subaru Impreza) einstellen.

6.4.2016 - Regen lässt die Spannung steigen 

Die Wetterprognosen für die 40. Lavanttal-Rallye sind nicht die besten / Für die Ausgangslage im Kampf um den Sieg verspricht das aber zusätzliche Brisanz

Der April ist bekannt für seine Launen. Jahr für Jahr zieht er sein „Ich-mach-was-ich-will“-Programm durch. Beinhart, auch wenn‘s eh schon irgendwie fad ist. Dass er sich laut Prognosen ausgerechnet für die 40. Lavanttal-Rallye am Freitag und Samstag von seiner boshaften Seite zeigen will, macht den April nicht unbedingt sympathischer, aber ändern lässt es sich halt auch nicht. Also soll es Freitag im Raum Wolfsberg erheblich regnen, die Schneefallgrenze sogar auf bis 1200 m sinken, und auch der Samstag dürfte sich zwar nicht mehr so massiv, aber immerhin doch eher von der feuchten Seite zeigen.

Die Wettervorhersagen verfolgen natürlich auch die Piloten mit großer Aufmerksamkeit. Durch richtige Reifenwahl lassen sich Defizite genauso wettmachen wir Vorteile eventuell sogar noch ausbauen. Auch Hermann Neubauer, der Dominator des Saisonauftakts im Rebenland, ist bereits aufs Lavanttal fokussiert. Dass er auch bei seiner Lieblings-Rallye am Ende ganz vorne steht, ist die Traumvorstellung des Salzburgers im Ford Fiesta World Rally Car. Die Taktik dazu hat er schon im Kopf. Wenngleich er sich bewusst ist, dass seine schärfsten Konkurrenten Raimund Baumschlager (Soda Fabia R5) und Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC) alles dafür tun werden, ihn an der Umsetzung zu stören. Neubauer:  „Die Unterschiede zwischen uns sind relativ klein – und wenn es regnet, sind sie wahrscheinlich noch geringer. Auch wenn ich mir für die Fans schönes Wetter wünsche, sagen zumindest die Vorhersagen etwas anderes. Es wird jedenfalls ein offenes Match, in dem ich aber auf keinen Fall das letzte Hemd riskieren möchte. Ich habe vom ersten Lauf die vollen Punkte mitgenommen, jetzt müssen die anderen erst mal nachlegen!“ Eine überaus spannende Ausgangslage also, die für die Motorsportfans Ansporn genug sein sollte, ins Lavanttal zu kommen - Regen hin – Nässe her . . . Und außerdem: Wer sagt, dass sich‘s der April kurzfristig nicht doch wieder anders überlegt? Ein lustiger Monat wie er glaubt, dass er ist!

4.4.2016 - Viele Sieganwärter prägen die Lavanttal-Rallye 2016

Der Klassiker feiert am 8./9. April als zweiter ORM-Lauf seinen 40. Geburtstag 
3 World Rally Cars in der Königsklasse und ein topmotiviertes 2WD-Brüderpaar

Mit der Startflagge am kommenden Freitag, dem  8. April in Wolfsberg geht die heimische Rallye-Staatsmeisterschaft in die zweite Runde. Die besten Piloten des Landes geben im Rahmen der Lavanttal-Rallye wieder Gas. Doch nicht nur die Teams, von denen 93 ihre Teilnahme bekundet haben, stehen im Mittelpunkt, sondern auch die Veranstaltung selber – denn die Lavanttal-Rallye feiert heuer  ihr   40-jähriges Bestehen, ist somit die älteste Rallye Österreichs. Sportlich passen die Erwartungen zum erwarteten Festival-Charakter. Die Königsklasse ORM wird von Staatsmeister Raimund Baumschlager im Skoda Fabia R5 sowie von Saisonauftakt-Sieger Hermann Neubauer und Gerwald Grössing in ihren Ford Fiesta World Rally Cars überstrahlt. Das Trio wird in Kärnten aber auf zusätzliche Konkurrenz treffen. Um die Qualitäten des Deutschen Vizemeister 2015 Fabian Kreim (Skoda Fabia R5) weiß man in Österreich bereits Bescheid. Ein hierzulande unbeschriebenes Blatt ist jedoch der Schweizer Urs Hunziker. Der 47-jährige Aargauer ist in seiner Heimat Prioritätsfahrer und kommt mit einem Mini Cooper WRC ins Lavanttal. 2015 war Hunziker, der übrigens auch Schweizer Vizemeister im Seitenwagen-Motocross ist, im Rahmen der European Rally Trophy (ERT) unterwegs und konnte hierzu drei Läufe für sich entscheiden. Auch die prestigeträchtige Schweizer Rally du Valais hat Hunziker auf seiner Erfolgsliste stehen.

Mehrere Sieganwärter prägen in Wolfsberg jedoch nicht nur die Staatsmeisterschaft der Allradler, sondern auch die Titeljagd bei den zweirad-getriebenen Autos. In der ORM-2WD-Meisterschaft hat sich der Oberösterreicher Simon Wagner mit seinem Sieg vor zwei Wochen im Rebenland die Favoritenrolle selber umgehängt und ist sich dessen auch bewusst. „Damit kann ich durchaus leben“, sagt der Citroen-DS3-R3-Pilot. „Ich habe gleich zum Saisonstart viel Selbstvertrauen getankt. Das will ich ins Lavanttal mitnehmen. Ich habe bereits gelesen, dass meine Konkurrenten Daniel Wollinger und Michael Böhm sehr motiviert sind. Dazu kann ich nur sagen – das bin ich auch. Deshalb freue ich mich auf eine tolle Rallye mit hohem Spannungsfaktor.“ Dass ihm die Lavanttal-Rallye liegt, hat Simon Wagner letztes Jahr mit einem 6. Platz in der Gesamtwertung eindrucksvoll bestätigt. Unmittelbare Gefahr freilich droht ihm heuer besonders auch aus dem eigenen Umfeld. Sein Bruder Julian Wagner brennt auf jenes Spitzenergebnis, das sich im Rebenland bis zu seinem dortigen Ausfall bereits abgezeichnet hatte. Sein Citroen DS3 R3, der in der Südsteiermark technische Probleme machte, ist völlig neu revidiert und wieder für höhere Aufgaben aufgerüstet.

3.4.2016 - 15 Lokalmatadore bei der Jubiläums-Rallye

Bei der 40-Lavanttal-Rallye in Wolfsberg am kommenden Wochenende sind neben den Stars der Szene auch die Kärntner Piloten topmotiviert

Die Augen (und Ohren) der zu erwartenden Tausenden Fans dürfen sich dabei auf die spektakulären World Rally Cars von Titelfavorit Hermann Neubauer, Gerwald Grössing (beide Ford Fiesta) oder dem Schweizer Urs Hunziker (Mini Cooper) ebenso freuen wie u. a. auf die R5-Skodas von Rekord-Staatsmeister  Raimund Baumschlager oder dem deutschen Vize-Champion Fabian Kreim

Doch nicht nur die Superstars der heimischen Rallye-Szene stehen bei der ältesten Rallye Österreichs im Mittelpunkt. Wie bei jedem Lauf im jeweiligen Bundesland bilden auch in Kärnten die einheimischen Piloten das passende Gewürz für ein äußerst schmackhaftes Motorsport-Gericht. 15 Kärntner Piloten haben für die Jubiläums-Lavanttal-Rallye in Wolfsberg genannt und wollen versuchen, in den jeweiligen Kategorien – der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ORM), 2WD-Staatsmeisterschaft (ORM-2WD), im Österreichischen Rallye Cup der OSK,  (ORC), der Historischen Staatsmeisterschaft (HRM), dem Historischen Rallye Cup (HRC) bzw. dem Opel-Cup – das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Anbei eine Auflistung der Lokal-Heroes bei der 40. Lavanttal-Rallye der Geschichte:

ORM/ORC:
Andreas Mörtl (Mitsubishi Evo IX R4), Helmut Klösch (Mitsubishi Evo IX), Norbert Liebert (Mitsubishi Evo IX),

ORM-2WD/Opel-Cup:
Christoph Leitgeb (Opel Corsa OPC), Heimo Papst (Renault Clio RS), Andreas Sumann (Citroen C2R2), Dominik Schilcher (Ford Fiesta ST),   

ORC:
Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6.5), Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI), Gerhard Just (Mitsubishi Evo VI), Rene Thiede (Peugeot 306 RS16), Günther Joham (BMW 325i), Erich Krautberger (BMW 325i), 

HRM/HRC: 
Ferdinand Mitterbacher (Opel Ascona B), DI Walther Stietka (VW 1302)

1.4.2016 - Kampf um den Jubiläumssieg im Lavanttal

Nach dem furiosen Auftakt im Rebenland steht nächste Woche in Wolfsberg der zweite Rallye-Staatsmeisterschaftslauf der Saison auf dem Programm  Im Zuge der Pressekonferenz gaben einige Piloten ihre Statements dazu ab

Hermann Neubauer (Ford Fiesta WRC): „Vorerst ein Dankeschön an die OSK, dass sie durch die Regeländerung, dass World Rallye Cars seit heuer erlaubt sind, wieder Spannung in die Meisterschaft gebracht hat. Es ist unglaublich, wie viele Fans mich nach meinem Sieg im Rebenland darauf angesprochen haben. Bei mir daheim herrscht Aufbruchsstimmung, es werden schon Reisebusse für die Lavanttal-Rallye gebucht. Dort bin ich der Gejagte. Gerwald Grössing wird sicher kräftig Gas geben, und Raimund Baumschlager wird auch das Letzte aus seinem Auto rausquetschen. Ich für mich werde jedoch versuchen, mir wie im Rebenland keinerlei Druck zu machen und nur von Sonderprüfung zu Sonderprüfung zu denken.“

Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC): „Ich kann mich den Dankesworten von Hermann an die OSK nur anschließen. Mit der WRC-Zulassung wurde dem bereits einseitig langweilig gewordenen Rallyesport in Österreich wieder Leben eingehaucht, das er schon dringendst gebraucht hat. Leider habe ich im Gegensatz zu meinen Konkurrenten nicht die Möglichkeit zu testen, deshalb möchte ich mich für die Lavanttal-Rallye auch bewusst aus dem Favoritenkreis nehmen. Wir haben beim Auftakt im Rebenland gesehen, dass uns noch einiges fehlt, um das Auto ganz ausreizen zu können. Wenn Hermann Neubauer wieder so wegzieht wie zuletzt, wird er nur sehr schwer zu schlagen sein, wenngleich ich Raimund Baumschlager keineswegs abschreiben würde. Seine Kenntnisse bei der Lavanttal-Rallye könnten ein großer Vorteil für ihn sein.“

Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5): „Die Lavanttal gehört zu meinen Lieblings-Rallyes. Zum einen sind es die extrem schwierigen Mischprüfungen, die sie so besonders machen, zum anderen natürlich die großartigen Fans. Wie man schon bei der Rebenland-Rallye gesehen hat, sind wir heuer mehr gefordert und reizen daher das Limit weiter aus. Das macht mir extrem Spaß, soll aber vor allem den Fans an der Strecke Freude machen.“

Über den Deutschen Jungstar Fabian Kreim, der in Wolfsberg im Team unter der Flagge von BRR Motorsport ebenfalls einen Skoda Fabia R5 lenkt, meint der 13-fache Staatsmeister. „Fabian ist sauschnell und spektakulär unterwegs, er ist ein absoluter Gewinn für die Rallye.“

Daniel Wollinger (Renault Clio R3 Maxi): „Nach unserem erfolgreichen Auftritt mit dem neuen Renault Clio R3 Maxi bei der Rebenland-Rallye wollen wir die Gangart im Lavanttal gerne fortsetzen. Im Verlauf der Rallye sind mein Copilot  Bernhard Holzer und ich immer besser mit dem Auto zurechtgekommen, und wir konnten viel über das Fahrverhalten lernen. Die 2WD-Bestzeit auf der abschließenden Powerstage stimmt mich zuversichtlich, und ich möchte diesen Schwung nach Wolfsberg mitnehmen. Leider ist im Rebenland mit Julian Wagner ein ernstzunehmender Konkurrent am zweiten Tag ausgefallen, aber ich freue mich schon wieder sehr auf das Duell mit den Wagner-Brothers und mit Michi Böhm. Ich kann es kaum erwarten, dem Clio im Lavanttal wieder die Sporen zu geben!"

Michael Böhm (Opel Adam R2): „Es hat im Rebenland einiges schon ganz gut geklappt. Jasmin Noll und ich sind dort zum ersten Mal miteinander im Auto gesessen. Sie hat den Opel Adam noch nicht gekannt und ich nach nur einem einzigen Test auch nicht wirklich. Aber die Harmonie ist von Prüfung zu Prüfung immer besser geworden, und am Ende haben wir uns schon recht wohl gefühlt. Im Lavanttal werden wir versuchen, noch genauer am Setup zu feilen, noch genauer am Schrieb zu arbeiten und halt noch mehr Risiko zu nehmen.“

Christoph Leitgeb (Opel Corsa OPC): „Ich kann in Wolfsberg in der 2WD-Meisterschaft und im Opel-Cup punkten. Da die Besetzung in der 2WD-Klasse heuer unheimlich stark ist, konzentriere ich mich eher auf den Markenpokal. Diesen habe ich ja schon zwei Mal gewinnen können. Die Lavanttal-Rallye war mir zwar schon öfters nicht so wohl gesonnen, ich hoffe aber trotzdem, dass ich sie gerade zum 40-jährigen Jubiläum vielleicht in meiner Klasse gewinnen kann.“

Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6.5): „Da heuer Bioethanol als Kraftstoff in der Meisterschaft erlaubt ist, fahre ich seit 2008 erstmals wieder als Österreicher und nicht als Slowene. Das freut mich. Als Kärntner liegt mir die Lavanttal-Rallye natürlich besonders am Herzen. Aber mit einem bestimmten Ergebnis will ich nicht spekulieren. Ich fahre aus Spaß an der Freud‘. Normalerweise bin ich ja durch markige Sprüche bekannt, angesichts der starken Konkurrenz lass‘ ich diese heuer aber lieber aus.“ 

Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI): „Meinen Gesamtsieg im Rallye-Pokal kann ich heuer leider nicht wiederholen, weil es mir berufsbedingt nicht möglich ist, die ganze Saison zu fahren. Aber ich plane zumindest zwei Rallyes. Eine davon ist meine Heimrallye im Lavanttal. Dort will ich aber das Bestmögliche aus unserem Mitsubishi herausholen.“

Günther Knobloch (Mitsubishi Evo IX): „Wir starten im Lavanttal mit Spannung unser M1-Projekt. Hier kommen Rallyefahrzeuge zum Einsatz, die den aktuellen Sicherheitsvorgaben entsprechen - in den  Bereichen Motor, Getriebe und Elektronik wird jedoch gänzlich auf Tuning verzichtet! Vollkommen unerheblich, ob ein Auto komplett neu auf- oder von einem anderen Spec umgebaut wird – Serienzustand ist die Grundlage, das Leistungsgewicht ist begrenzt. Homologation ist keine notwendig, Mit Reini Sampl (Audi TTS), dem Deutschen Andreas Wittmann (Mitsubishi Evo X), dem Italiener Ruggero Ravaglioli (Ford Mustang) und mir im Mitsubishi Evo IX haben diesmal vier Teams genannt. Wir rechnen aber im Lauf der Saison mit bis zu zehn verschiedenen Fahrzeugen.“

Reini Sampl (Audi TTS): „Ich bin dankbar, dass die OSK mit der Genehmigung des M1-Projekts es ermöglicht, ernst zu nehmenden Motorsport auch auf einer billigeren Schiene zu betreiben. Ich habe schon letztes Jahr einige Rallye-Einsätze gehabt und außer Auftanken und neuen Reifen praktisch nichts in mein Fahrzeug investieren müssen. Die Lavanttal-Rallye ist ein echter Klassiker mit allen Facetten, die eine Rallye bieten sollte. Ich freue mich auf den Start in Wolfsberg.“ 

Hermann Neubauer (Ford Fiesta WRC): „Vorerst ein Dankeschön an die OSK, dass sie durch die Regeländerung, dass World Rallye Cars seit heuer erlaubt sind, wieder Spannung in die Meisterschaft gebracht hat. Es ist unglaublich, wie viele Fans mich nach meinem Sieg im Rebenland darauf angesprochen haben. Bei mir daheim herrscht Aufbruchsstimmung, es werden schon Reisebusse für die Lavanttal-Rallye gebucht. Dort bin ich der Gejagte. Gerwald Grössing wird sicher kräftig Gas geben, und Raimund Baumschlager wird auch das Letzte aus seinem Auto rausquetschen. Ich für mich werde jedoch versuchen, mir wie im Rebenland keinerlei Druck zu machen und nur von Sonderprüfung zu Sonderprüfung zu denken.“

 

Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC): „Ich kann mich den Dankesworten von Hermann an die OSK nur anschließen. Mit der WRC-Zulassung wurde dem bereits einseitig langweilig gewordenen Rallyesport in Österreich wieder Leben eingehaucht, das er schon dringendst gebraucht hat. Leider habe ich im Gegensatz zu meinen Konkurrenten nicht die Möglichkeit zu testen, deshalb möchte ich mich für die Lavanttal-Rallye auch bewusst aus dem Favoritenkreis nehmen. Wir haben beim Auftakt im Rebenland gesehen, dass uns noch einiges fehlt, um das Auto ganz ausreizen zu können. Wenn Hermann Neubauer wieder so wegzieht wie zuletzt, wird er nur sehr schwer zu schlagen sein, wenngleich ich Raimund Baumschlager keineswegs abschreiben würde. Seine Kenntnisse bei der Lavanttal-Rallye könnten ein großer Vorteil für ihn sein.“

 

 

 

 

 

Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5): „Die Lavanttal gehört zu meinen Lieblings-Rallyes. Zum einen sind es die extrem schwierigen Mischprüfungen, die sie so besonders machen, zum anderen natürlich die großartigen Fans. Wie man schon

bei der Rebenland-Rallye gesehen hat, sind wir heuer mehr gefordert und reizen daher das Limit weiter aus. Das macht mir extrem Spaß, soll aber vor allem den Fans

an der Strecke Freude machen.“

 

Über den Deutschen Jungstar Fabian Kreim, der in Wolfsberg im Team unter der Flagge von BRR Motorsport ebenfalls einen Skoda Fabia R5 lenkt, meint der 13-fache Staatsmeister. „Fabian ist sauschnell und spektakulär unterwegs, er ist ein absoluter Gewinn für die Rallye.“

 

Daniel Wollinger (Renault Clio R3 Maxi): „Nach unserem erfolgreichen Auftritt mit dem neuen Renault Clio R3 Maxi bei der Rebenland-Rallye wollen wir die Gangart im Lavanttal gerne fortsetzen. Im Verlauf der Rallye sind mein Copilot  Bernhard Holzer und ich immer besser mit dem Auto zurechtgekommen, und wir konnten viel über das Fahrverhalten lernen. Die 2WD-Bestzeit auf der abschließenden Powerstage stimmt mich zuversichtlich, und ich möchte diesen Schwung nach Wolfsberg mitnehmen. Leider ist im Rebenland mit Julian Wagner ein ernstzunehmender Konkurrent am zweiten Tag ausgefallen, aber ich freue mich schon wieder sehr auf das Duell mit den Wagner-Brothers und mit Michi Böhm. Ich kann es kaum erwarten, dem Clio im Lavanttal wieder die Sporen zu geben!"

 

Michael Böhm (Opel Adam R2): „Es hat im Rebenland einiges schon ganz gut geklappt. Jasmin Noll und ich sind dort zum ersten Mal miteinander im Auto gesessen. Sie hat den Opel Adam noch nicht gekannt und ich nach nur einem einzigen Test auch nicht wirklich. Aber die Harmonie ist von Prüfung zu Prüfung immer besser geworden, und am Ende haben wir uns schon recht wohl gefühlt. Im Lavanttal werden wir versuchen, noch genauer am Setup zu feilen, noch genauer am Schrieb zu arbeiten und halt noch mehr Risiko zu nehmen.“/p>

 

Christoph Leitgeb (Opel Corsa OPC): „Ich kann in Wolfsberg in der 2WD-Meisterschaft und im Opel-Cup punkten. Da die Besetzung in der 2WD-Klasse heuer unheimlich stark ist, konzentriere ich mich eher auf den Markenpokal. Diesen habe ich ja schon zwei Mal gewinnen können. Die Lavanttal-Rallye war mir zwar schon öfters nicht so wohl gesonnen, ich hoffe aber trotzdem, dass ich sie gerade zum 40-jährigen Jubiläum vielleicht in meiner Klasse gewinnen kann.“

 

Alfred Kramer (Mitsubishi Evo 6.5): „Da heuer Bioethanol als Kraftstoff in der Meisterschaft erlaubt ist, fahre ich seit 2008 erstmals wieder als Österreicher und nicht als Slowene. Das freut mich. Als Kärntner liegt mir die Lavanttal-Rallye natürlich besonders am Herzen. Aber mit einem bestimmten Ergebnis will ich nicht spekulieren. Ich fahre aus Spaß an der Freud‘. Normalerweise bin ich ja durch markige Sprüche bekannt, angesichts der starken Konkurrenz lass‘ ich diese heuer aber lieber aus.“

 

 

 

 

 

Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI): „Meinen Gesamtsieg im Rallye-Pokal kann ich heuer leider nicht wiederholen, weil es mir berufsbedingt nicht möglich ist, die ganze Saison zu fahren. Aber ich plane zumindest zwei Rallyes. Eine davon ist meine Heimrallye im Lavanttal. Dort will ich aber das Bestmögliche aus unserem Mitsubishi herausholen.“

 

Günther Knobloch (Mitsubishi Evo IX): „Wir starten im Lavanttal mit Spannung unser M1-Projekt. Hier kommen Rallyefahrzeuge zum Einsatz, die den aktuellen Sicherheitsvorgaben entsprechen - in den  Bereichen Motor, Getriebe und Elektronik wird jedoch gänzlich auf Tuning verzichtet! Vollkommen unerheblich, ob ein Auto komplett neu auf- oder von einem anderen Spec umgebaut wird – Serienzustand ist die Grundlage, das Leistungsgewicht ist begrenzt. Homologation ist keine notwendig, Mit Reini Sampl (Audi TTS), dem Deutschen Andreas Wittmann (Mitsubishi Evo X), dem Italiener Ruggero Ravaglioli (Ford Mustang) und mir im Mitsubishi Evo IX haben diesmal vier Teams genannt. Wir rechnen aber im Lauf der Saison mit bis zu zehn verschiedenen Fahrzeugen.

 

Reini Sampl (Audi TTS): „Ich bin dankbar, dass die OSK mit der Genehmigung des M1-Projekts es ermöglicht, ernst zu nehmenden Motorsport auch auf einer billigeren Schiene zu betreiben. Ich habe schon letztes Jahr einige Rallye-Einsätze gehabt und außer Auftanken und neuen Reifen praktisch nichts in mein Fahrzeug investieren müssen. Die Lavanttal-Rallye ist ein echter Klassiker mit allen Facetten, die eine Rallye bieten sollte. Ich freue mich auf den Start in Wolfsberg.“ 

WannWo

Lavanttal Rallye

am 8.4. bis 9.4.2016

Eintritt Frei

am Marktgelände
Kleinedling
9400Wolfsberg

www.lavanttal-rallye.at