BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009

BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009

BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009Kontakt

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Termin 2009

Die „BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009“ wurde heuer vom 27. bis 28. März 2009, mit Start und Ziel in Wolfsberg (Kärnten), als zweiter Lauf der Österreichischen Rallyemeisterschaft stattfinden.

 

Ergebnisse der Lavanttal Rallye 2009

Endstand nach 14 Sonderprüfungen

01. Andreas Waldherr/Richard Jeitler (Ö) VW Polo S2000 2:16:45,2 Std.
02. Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (D) Mitsubishi Lancer Evo IX +27,2 Sek.
03. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Skoda Fabia S2000 +1:03,7 Min.
04. Hermann Gassner sen./Karin Tannhäuser (D) Mitsubishi Lancer Evo IX 3:27,9 Min.
05. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) CNG Subaru Impreza MY07 +3:45,6 Min.
06. Alfred Kramer/Jürgen Rausch (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +4:51,9 Min.
07. Hannes Danzinger/Xavier Hiebner (Ö) CNG VW Golf KitCar +6:02,5 Min.
08. Jani Trcek/Mitja Cesenji (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +9:43,6 Min.
09. Walter Kovar/Stefan Langthaler (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +10:16,4 Min.
10. Alexander Tazreiter/Elke Aigner (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +10:36,0 Min.

SP-Bestzeiten:

Baumschlager 6, Gassner jun. 5, Waldherr 4, Gassner sen. 1
(Waldherr und Gassner jun. zeitgleich auf SP 2, Gassner jun. und Gassner sen. zeitgleich auf SP 13)

Wichtigste Ausfälle:

Josef Pointinger (Technik auf SP 2), Markus Benes (Technik vor SP 5), Thomas Wallenwein (D/Technik SP 6), Kurt Adam (Technik vor SP 7), Hermann Berger (Unfall SP 10), Patrick Winter (Technik vor SP 11), Klemens Haingartner (Unfall SP 11), Darko Peljhan (Technik SP 12), Andreas Mörtl (Technik nach SP 13).

Andreas Waldherr gewinnt BP Ultimate Rallye

Der VW S2000-Pilot feiert einen anfangs hart erkämpften Triumph im Lavanttal
Hermann Gassner jun. und Raimund Baumschlager am Siegerpodest
Böhm holt Dieselsieg, Werner setzt sich im Suzuki Motorsport Cup durch.

Bei optimalen äußeren Bedingungen sind ca. 50.000 Besucher ins Lavanttal gekommen. Sie sahen auf den insgesamt 14 Sonderprüfungen an beiden Tagen Rallyesport der absoluten Extraklasse. Der Veranstalter MSC Wolfsberg mit seinem gesamten Team konnte eine zufrieden stellende Bilanz ziehen.

Auch in sportlicher Hinsicht war die 33. Auflage der BP Ultimate Rallye im Lavanttal ein voller Erfolg. Die S2000-Piloten hielten, was sie versprochen hatten. Andreas Waldherr (VW Polo S2000) feierte einen nahezu makellosen Start-Ziel-Sieg. Nur zwei Mal (nach SP 2 und SP 5) übernahm Hermann Gassner jun. (D/Mitsubishi Lancer Evo IX) knapp die Spitze. Nach der Halbzeitführung kontrollierte Waldherr jedoch das Feld und siegte mit einem sicheren Vorsprung von 27,2 Sekunden. Waldherr: „Natürlich freut es besonders, wenn man bei der Rallye seines Hauptsponsors ganz oben am Stockerl steht. Überdies war der Sieg nach der Enttäuschung bei der Jänner-Rallye enorm wichtig, um das Thema abzuschließen.“ Für Waldherr war es der dritte Gesamtsieg seiner Karriere.

Trotz sechs Sonderprüfungsbestzeiten war für Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000) die Rallye schon früh verloren. Der fünffache Lavanttal-Sieger hatte auf den ersten drei Sonderprüfungen Probleme mit einer defekten Servolenkung. Die darauf folgende Aufholjagd brachte ihn auf Platz drei. Baumschlager: „Hinsichtlich der ÖM war der dritte Platz wichtiger, als das volle Risiko. Wir konnten dennoch sehr wertvolle Erkenntnisse sammeln und denken, dass wir den Skoda Fabia S2000 für Mischbelege sehr gut einstellen konnten.“

Den Kampf um Platz vier entschied Hermann Gassner sen. um 17,7 gegenüber Manfred Stohl (CNG Subaru Impreza MY07) für sich. Dennoch war der Wiener mit seinem zweiten Meisterschaftseinsatz in diesem Jahr durchaus zufrieden: „Wir haben uns gegenüber der Jänner-Rallye gesteigert. Und immer noch bin ich überzeugt, dass noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten da sind. Da die Gassners nicht für die Meisterschaft zählen, haben wir Platz zwei verteidigen können.“

Platz sechs ging an den besten Kärntner Piloten. Bis zuletzt duellierte sich Alfred Kramer mit Walter Kovar (beide Mitsubishi Lancer Evo IX). Doch auf der letzten Sonderprüfung verlor Kovar durch einen Reifenwechsel auf der Sonderprüfung fast sechs Minuten und fiel dadurch auf Platz neun zurück.

Mit Platz sieben bewies Hannes Danzinger (CNG VW Golf KitCar) abermals, dass er ein fixer Bestandteil in den Top-10 der Österreichischen Rallyeszene ist. Dabei vergab der Erdgaspilot eine bessere Platzierung durch einen Reifenschaden auf SP 12, wo er zwei Minuten liegen ließ.

Die Division II (N1 bis N3) entschied Daniel Wollinger (Ford Fiesta ST) für sich, nachdem Vorjahres-Juniorenmeister Christoph Leitgeb absagen musste. Wollinger setzte sich fast fünf Minuten vor Alois Handler (Peugeot 206 RC) und über sechs Minuten vor Franz Schulz (Peugeot 306 S16 Base) durch.

In der Dieselklasse lief alles für Ing. Michael Böhm (Fiat Punto). Der Vorjahres-Pokalsieger dominierte vom ersten Kilometer an und wies Jänner-Rallye-Sieger Michael Kogler (VW Golf TDI) in die Schranken. Mit Platz zwei liegt dieser jedoch in der ÖM-Zwischenwertung 17 Punkte vor Böhm. Böhm: „Um in der Meisterschaft noch eine Chance zu haben, müssen wir jede Rallye gewinnen. Das war der erste Schritt.“

Der Suzuki Motorsport Cup war bis zur neunten Sonderprüfung fest in der Hand von Klemens Haingartner. Doch dann verlor er auf SP 10 die Führung an Wolfgang Werner und fiel auf SP 11 nach einem Unfall aus. Werner gab in der Folge die Top-Position nicht mehr ab und feierte damit seinen ersten Sieg in dieser Wertung. Zweiter wurde Michael Hofer vor Peter Schauberger und der einzigen Dame im Feld, Nicole Kern.

In der Historic Rallye Staatsmeisterschaft triumphierte Christoph Weber (VW Golf GTI 16V) vor Gerhard Oppenauer (Ford Escort RS 2000) und Wolfram Thull (Porsche 911 Carrera), nachdem Top-Favorit Josef Pointinger bereits auf der zweiten Sonderprüfung mit einer gebrochenen Nockenwelle aufgeben musste.

Die Slowenische Meisterschaftswertung entschied Jani Trcek (Slo/Mitsubishi Lancer Evo IX) vor Rok Turk (Peugeot 206 RC) und Uros Petric (Citroen C2) für sich. Routiner Darko Peljhan (Mitsubishi Lancer Evo IX) schied auf SP 12 aus.

Der Mitropacup ist eine Angelegenheit der Familie Gassner. Wie schon bei der Oberland-Rallye setzte sich der Junior gegenüber seinem Vater durch und baute damit auch die Führung in der Gesamtwertung nach zwei von acht Läufen aus.

Zwischenstand nach zwölf von 14 Sonderprüfungen

Andreas Waldherr vor Sieg bei BP Ultimate Rallye

Dem Niederösterreicher fehlen noch 30 SP-km auf seinen ersten Sieg 2009
Hermann Gassner jun. und Raimund Baumschlager festigen ihre Stockerplätze
Leider kein „Happy End“ für Patrick Winter nach Getriebeschaden

Andreas Waldherr (VW Polo S2000) steht kurz vor seinem ersten Triumph in der Saison 2009. Der Niederösterreicher führt zwei Sonderprüfungen vor Schluss mit einem sicheren Vorsprung von 33,9 Sekunden vor Hermann Gassner jun. (D/Mitsubishi Lancer Evo IX), der in der Österreichischen Meisterschaft nicht punkteberechtigt ist, und Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000), der sich mit Rang drei bereits abgefunden hat.

Eng wird es hingegen im Kampf um Platz vier. Nach zwölf Sonderprüfungen liegt Hermann Gassner sen. (D/Mitsubishi Lancer Evo IX) nur 2,3 Sekunden vor Manfred Stohl im erdgasbetriebenen Subaru Impreza MY07. Fast genauso knapp verläuft das Duell um Platz sieben. Da hat Lokalmatador Alfred Kramer 11,7 Sekunden Vorsprung auf Walter Kovar, der bei seiner Mitsubishi Lancer Evo IX-Premiere eine ganz starke Vorstellung bietet.

Leider unbelohnt blieb die Leistung von Hannes Danzinger (CNG VW Golf KitCar). Der Erdgas-Pilot musste zehn Kilometer der zwölften Sonderprüfung mit einem Reifenschaden bestreiten und verlor zwei Minuten. Dadurch fiel er auf den achten Gesamtrang zurück.

Der große Pechvogel der BP Ultimate Rallye ist Patrick Winter (Mitsubishi Lancer Evo IX). Der 23-jährige Oberösterreicher sorgte mit dem neunten Zwischenrang bei seiner erst 14. Rallye, der ersten mit einem allradgetriebenen Fahrzeug, für viel Aufsehen. Doch auf SP 10 streikte das Getriebe. Winter kam nur mit dem dritten Gang ins Service. Das Getriebe konnte zwar gewechselt werden, doch dann stellte sich ein weiteres technisches Gebrechen heraus, das nicht mehr behoben werden konnte. Daher musste der „Rookie of the Rally“ aufgeben.

In der Dieselklasse dürfte Ing. Michael Böhm (Fiat Punto) der Sieg nicht mehr zu nehmen sein. In der Historic Rallye Staatsmeisterschaft gibt Christoph Weber (VW Golf GTI 16V) den Ton an und im Suzuki Motorsportcup führt Klemens Haingartner.

Zwischenstand nach zwölf von 14 Sonderprüfungenn
01. Andreas Waldherr/Richard Jeitler (Ö) VW Polo S2000 1:56:15,9 Std.
02. Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (D) Mitsubishi Lancer Evo IX +33,9 Sek.
03. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Skoda Fabia S2000 +1:10,1 Min.
04. Hermann Gassner sen./Karin Tannhäuser (D) Mitsubishi Lancer Evo IX 3:04,0 Min.
05. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) CNG Subaru Impreza MY07 +3:06,3 Min.
06. Alfred Kramer/Jürgen Rausch (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +4:07,7 Min.
07. Walter Kovar/Stefan Langthaler (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +4:19,4 Min.
08. Hannes Danzinger/Xavier Hiebner (Ö) CNG VW Golf KitCar +5:26,2 Min.
09. Jani Trcek/Mitja Cesenji (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +8:00,6 Min.
10. Alexander Tazreiter/Elke Aigner (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +9:33,8 Min.

Zwischenstand nach zehn von 14 Sonderprüfungen

Andreas Waldherr kontrolliert BP Ultimate Rallye

Der VW-Pilot baut nach SP 10 den Vorsprung auf Gassner jun. auf 20 Sek. aus
Baumschlager erzielt bislang alle vier SP-Bestzeiten des zweiten Tages
Bei den Dieseln dominiert Böhm, Trcek führt die Slowenische Meisterschaft an

Andreas Waldherr (VW Polo S2000) beschränkte sich am Vormittag des zweiten Tages darauf, das Feld zu kontrollieren. Kontinuierlich baute der Niederösterreicher seinen Vorsprung auf Hermann Gassner jun. (D/Mitubuishi Lancer Evo IX) aus. Vier Sonderprüfungen vor Schluss beträgt dieser 20,3 Sekunden. Dritter ist Raimund Baumschlager, der im Werks-Skoda Fabia S2000 bislang alle vier Bestzeiten am Samstag erzielen konnte, jedoch mit 1:09 Minuten Rückstand nur dann eine Chance auf den Sieg hat, wenn Waldherr oder Gassner Probleme bekommen.

Waldherr: „Ich fahre absolut auf Sicherheit und werde sicher nichts riskieren um meinen möglichen Sieg zu verhindern.“ Das sieht Baumschlager genauso: „Der derzeit zweite Platz in der ÖM ist mir wichtiger, bevor ich jetzt noch volles Risiko gehe. Auch wenn ich anfangs nicht das Servoproblem gehabt hätte, wäre es eine sehr enge Partie geworden.“

Um Rang vier kämpfen derzeit Manfred Stohl im erdgasbetriebenen Subaru Impreza MY07 und Hermann Gassner sen. (D/Mistubishi Lancer Evo IX). Derzeit hat der Wiener WRC-Routiner die Nase vorne, doch der Abstand von nur 7,4 Sekunden erlaubt keine Ruhepause. Stohl: „Das wird ganz knapp. Es kommt hier wirklich auf die Streckenführung an. Kommen am Nachmittag mehr Bergab-Stücke, dann werde ich meinen Vorsprung behaupten können. Wichtiger ist mir aber, dass ich in der Endabrechnung vor Hannes Danzinger bleibe.“

Danzinger ist mit dem erdgasbetriebenen VW Golf Kit Car unterwegs, das jedoch nur zweiradgetrieben ist. Doch gerade auf den trockenen Abschnitten kann er die Vorzüge seines Boliden voll ausspielen und erzielt immer wieder sensationelle Teilzeiten. In der Zwischenwertung fehlen ihm 46,6 Sekunden auf Stohl.

Ein ebenso spannendes Duell liefern sich Walter Kovar und Alfred Kramer, der als bester Kärntner Pilot mit lediglich 2,5 Sekunden Rückstand auf den Vordermann auf Platz acht liegt.

Für die wohl größte Überraschung sorgt jedoch Patrick Winter (Mitsubishi Lancer Evo IX). Der 23-jährige Oberösterreicher erzielt bei seiner ersten Rallye in einem allradgetriebenen Fahrzeug permanent Top-10-Zeiten und liegt auf dem ungefährdeten neunten Gesamtrang. Winter fuhr zuvor zwei Jahre in der Ford Fiesta Trophy und bestreitet bei der BP UItimate Rallye seinen erst 14. Einsatz in der Rallye-Staatsmeisterschaft.

In der Slowenischen Meisterschaftwertung führt Jani Trcek (Mitsubishi Lancer Evo IX) vor Alexs Humar (Ctroen C2) und dem Routiner Darko Peljhan (Mitsubishi Lancer Evo IX).

In der Dieselklasse dominiert Ing. Michael Böhm (Fiat Punto). Der Vorjahresmeister liegt nach zehn Sonderprüfungen 2,38 Minuten vor Jänner-Rallye-Sieger Michael Kogler (VW Golf TDI).

In der Historic Rallye Staatsmeisterschaft führt Christoph Weber (VW Golf GTI 16V).

Im Suzuki Motorsportcup spricht nach SP 9 alles für Klemens Haingartner. Der Steirer führt vor Wolfgang Werner und Michael Hofer.

Zwischenstand nach zehn von 14 Sonderprüfungenn
01. Andreas Waldherr/Richard Jeitler (Ö) VW Polo S2000 1:35:53,7 Std.
02. Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (D) Mitsubishi Lancer Evo IX +20,3 Sek.
03. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Skoda Fabia S2000 +1:09,2 Min.
04. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) CNG Subaru Impreza MY07 +2:21,6 Min.
05. Hermann Gassner sen./Karin Tannhäuser (D) Mitsubishi Lancer Evo IX 2:29,0 Min.
06. Hannes Danzinger/Xavier Hiebner (Ö) CNG VW Golf KitCar +3:08,2 Min.
07. Walter Kovar/Stefan Langthaler (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +3:29,1 Min.
08. Alfred Kramer/Jürgen Rausch (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +3:31,6 Min.
09. Patrick Winter/Silke Huber (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +4:09,0 Min.
10. Jani Trcek/Mitja Cesenji (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +6:32,2 Min.

Zwischenstand nach sechs von 14 Sonderprüfungen (erster Tag)

Halbzeitführung für Waldherr bei BP Ultimate Rallye

Der Niederösterreicher liegt fast acht Sekunden vor Hermann Gassner jun.
Raimund Baumschlager kämpft sich nach Servoproblemen zurück in die Top-3
Bei den Dieseln führt Böhm vor Kogler, Haingartner dominiert Suzuki Cup

Andreas Waldherr (VW Polo S2000) konnte sich auf der zweiten Runde des ersten Tages um fast acht Sekunden vom Feld absetzen. Der Niederösterreicher erzielte drei Sonderprüfungsbestzeiten und lieferte zudem eine nahezu fehlerlose Vorstellung. Hermann Gassner jun. zeigte abermals eine Bestätigung seines großen Talents und hielt nicht nur seinen Vater Herrmann sen. (beide Mitsubishi Lancer Evo IX) auf Distanz, sondern auch Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000). Der fünffache Lavanttal-Sieger fiel nach Servoproblemen auf Platz acht zurück, konnte sich aber in der zweiten Hälfte des ersten Tages auf den dritten Gesamtplatz zurückkämpfen. Sein Rückstand beträgt aber schon fast 1:31 Minuten.

Waldherr: „Für mich ist es wirklich gut gelaufen und ich kann ruhig schlafen. Trotzdem wird der morgige Tag sehr hart, weil Gassner junior ständig attackiert, und Raimund Baumschlager darf man natürlich auch nicht vergessen.“

Baumschlager dürfte sich aber bereits damit abgefunden haben, dass der sechste Sieg bei der BP Ultimate Rallye außer Reichweite ist: „Der Tausch der Servolenkung war problemlos. Trotzdem habe ich auf den letzten drei Prüfungen nicht sehr viel riskiert, da der Zug nach vorne abgefahren ist.“

Hinter Gassner sen. belegt Manfred Stohl im erdgasbetriebenen Subaru Impreza MY07 den fünften Platz. Stohl: „Wenn die Streckencharakteristik stimmt, dann sind wir mit dabei. Sonst fehlt uns zumindest noch eine Sekunde pro Kilometer. Ich denke aber, dass uns am Samstag die Sonderprüfungen entgegen kommen und wir vielleicht den einen oder andern Platz aufholen können.“

CNG-Kollege Hannes Danzinger (VW Golf KitCar) ist bei trockenen Straßenverhältnissen im Vorderfeld zu finden. Nach dem ersten Tag nimmt er den sechsten Gesamtrang ein: „Die letzte Prüfung war extrem rutschig. Leider ist vor mir Wallenwein ausgeritten. Dadurch bin ich in eine Böschung gerutscht und habe einige Zeit verloren. Sonst läuft alles sehr gut. Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Beifahrer Xavier Hiebner ist sehr positiv verlaufen.“

Bester Kärntner Pilot ist Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo IX) auf Platz sieben. Doch gleich dahinter die Überraschungen des ersten Tages. Walter Kovar und Patrick Winter (beide Mitsubishi Lancer Evo IX). Letzter bestreitet nach der Ford Fiesta Trophy seine erste Rallye auf einem allradgetriebenen Fahrzeug. Winter: „Der Umstieg ist schon gewaltig. Am Anfang habe ich mich fast geschreckt. Aber dann fand ich gut in die Rallye und fühle mich ausgesprochen wohl.“

In der Historic Rallye Staatsmeisterschaft fiel Favorit Josef Pointinger (Ford Escort RS2000) bereits auf SP 2 mit gebrochener Nockenwelle aus. Er kann am Samstag nicht an den Start gehen. Konrad Friesenegger (Opel Kadett C GT/E) musste seinen Boliden ebenfalls auf SP 2 mit technischen Defekt abstellen. Nach dem ersten Tag führt Christoph Weber (VW Golf GTI 16V) vor Richard Ronay (Lada VFTS).

In der Dieselklasse dominiert Ing. Michael Böhm (Fiat Punto). Der Vorjahresmeister liegt nach dem ersten Tag schon 1:45,8 Minuten vor Jänner-Rallye-Sieger Michael Kogler (VW Golf TDI).

Im Suzuki Motorsportcup spricht alles für Klemens Haingartner. Der Steirer führt nach fünf Sonderprüfungen vor Wolfgang Werner. Favorit Mario Klammer schied bereits auf der ersten Sonderprüfung mit Motorölverlust aus.

Zwischenstand nach sechs von 14 Sonderprüfungen (erster Tag)
01. Andreas Waldherr/Richard Jeitler (Ö) VW Polo S2000 1:08:16,5 Std.
02. Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (D) Mitsubishi Lancer Evo IX +17,9 Sek.
03. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Skoda Fabia S2000 +1:30,9 Min.
04. Hermann Gassner sen./Karin Tannhäuser (D) Mitsubishi Lancer Evo IX 1:48,6 Min.
05. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) CNG Subaru Impreza MY07 +1:49,1 Min.
06. Hannes Danzinger/Xavier Hiebner (Ö) CNG VW Golf KitCar +2:21,0 Min.
07. Alfred Kramer/Jürgen Rausch (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +2:38,5 Min.
08. Walter Kovar/Stefan Langthaler (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +2:39,2 Min.
09. Patrick Winter/Silke Huber (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +3:17,6 Min.
10. Jani Trcek/Mitja Cesenji (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +4:42,7 Min.

Zwischenstand nach drei von 14 Sonderprüfungen

Vorerst kein „Bruderkrieg“ bei BP Ultimate Rallye

Gassner jun. und Waldherr beherrschen den Auftakt im Lavanttal
Raimund Baumschlager mit Servo-Problemen bereits über 1:30 Minuten zurück

Mit je zwei Sonderprüfungs-Bestzeiten (zeitgleich auf SP 2) beherrschen Hermann Gassner jun (Mitsubishi Lancer Evo IX) und Andreas Waldherr (VW Polo S2000) den Auftakt der BP Ultimate Rallye. Nach drei Sonderprüfungen ist das Duo lediglich um 0,7 Sekunden getrennt. Aus dem prognostizierten „Bruderduell“ zwischen Waldherr und Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000) wurde vorerst nichts, da der Oberösterreicher mit Servolenkungsproblemen auf den ersten 50 SP-Kilometer 1:37 Minuten auf die Spitze verlor. Platz drei hält Hermann Gassner sen., der wie sein Sohn auf einen Mitsubishi Lancer Evo IX vertraut.

„Mein Polo ist bestens abgestimmt, aber der Weg ist ins Ziel ist noch weit. Doch der Rückstand auf Gassner ist fast nicht erwähnenswert“, gibt sich Andreas Waldherr noch zurückhaltend, aber dennoch optimistisch.

Für die erste Überraschung sorgte Walter Kovar (Mitsubishi Lancer Evo IX), der mit neuem Untersatz nach SP 3 den sehr guten vierten Platz inne hat. Knapp vor Manfred Stohl im erdgasbetriebenen Subaru Impreza MY07, der sich gegenüber seinem CNG-Kollegen Hannes Danzinger (VW Golf Kit Car) behauptete und auf der ersten Sonderprüfung den hervorragenden zweiten Gesamtrang belegen konnte.

Stohl: „Wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten. Auf der ersten SP kamen uns die Bergab-Passagen und der Schotteranteil entgegen. Wir entwickeln das Auto Stück für Stück weiter.“

Bester Kärntner ist Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo IX), der Platz sieben einnimmt. Dahinter folgt Raimund Baumschlager, der sich seine Premiere im Skoda S2000 sicher anders vorgestellt hat. Baumschlager: „Zwei Kilometer nach dem Start der ersten Sonderprüfung verloren wir die Servounterstützung der Lenkung. Damit nicht genug, kam ich noch zwei Minuten zu spät zu einer Zeitkontrolle. Wir hoffen, dass wir den Schaden im Service beheben können. Dann gilt es aufzuholen, und da zählt nur eines: volle Attacke.“

Zwischenstand nach drei von 14 Sonderprüfungen
01. Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (D) Mitsubishi Lancer Evo IX 33:50,8 Min.
02. Andreas Waldherr/Richard Jeitler (Ö) VW Polo S2000 +0,7 Sek.
03. Hermann Gassner sen./Karin Tannhäuser (D) Mitsubishi Lancer Evo IX +33,5 Sek.
04. Walter Kovar/Stefan Langthaler (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +46,2 Sek.
05. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) CNG Subaru Impreza MY07 +48,6 Sek.
06. Hannes Danzinger/Xavier Hiebner (Ö) CNG VW Golf KitCar +53,0 Sek.
07. Alfred Kramer/Jürgen Rausch (Ö) Mitsubishi Lancer Evo IX +1:06,2 Min.
08. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Skoda Fabia S2000 +1:37,7 Min.
09. Darko Peljhan/Igor Kacin (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +1:44,5 Min.
10. Miha Rihtar/Jaka Cevc (Slo) Mitsubishi Lancer Evo IX +1:57,0 Min.

Start durch Bgm. Gerhard Seifried um 15.00 Uhr am Rathausplatz in Wolfsberg

99 Teams am Start der BP Ultimate Rallye

Start durch Bgm. Gerhard Seifried um 15.00 Uhr am Rathausplatz in Wolfsberg
„Super Sport Friday“ mit Rallye und dem Testspiel des ÖFB Nationalteams

Wenn heute um 15.00 das erste Fahrzeug über die Startrampe der 33. BP Ultimate-Rallye in Wolfsberg rollt, darf sich Veranstalter Gerhard Leeb über ein Teilnehmerfeld von insgesamt 99 Teams freuen. Nur acht Teams haben ihr Kommen kurzfristig absagen müssen. Das sind rekordverdächtige 92,5 Prozent im Verhältnis der Starter zu den genannten Mannschaften. Damit beweist die Traditionsveranstaltung im Lavanttal einmal mehr den hohen Stellenwert in der heimischen Rallyeszene. Unter den Abwesenden befinden sich der slowenische Meister Tomaz Kaucic und der Wiener Gastronom Waldemar Benedict im Peugeot S2000, der kurzfristig seine Saisonplanung änderte. Michael Kogler musste nun doch auf den VW Golf V TDI zurückgreifen, da am Scirocco ein überraschendes Elektronikproblem aufgetreten ist.

Bereits am ersten Tag steht mit der der Sonderprüfung „Vorderlimberg-Theklagraben“, die als SP 3 und 6 gefahren wird, mit 21,17 Kilometern das längste Teilstück der Rallye auf dem Programm. Mit insgesamt 96,86 km auf sechs Sonderprüfungen haben die 99 Teams aus fünf Nationen bereits am ersten Tag fast 50 Prozent der Gesamt-SP-Kilometer zu bewältigen. Das Wetter wechselt zwischen sonnig und bewölkt. Die Strecken sind größtenteils trocken.

Der zweite Höhepunkt am Wolfsberger „Super Sport Friday“ ist das Testspiel der Österreichischen Fußball-Nationalmannschaft mit ihrem neuen Teamchef Didi Constantini gegen die Kärntner AKA U19 Auswahl. Der Spielbeginn ist um 19.00 Uhr im Lavanttal Stadion in Wolfsberg, wo am Samstag auch das Regrouping der Rallye stattfinden wird. Das 4.000 Zuschauer fassende Stadion ist ausverkauft.

BP Ultimate Rallye u. Fussball-Team treffen sich im Lavanttal Stadion

Rallyesport meets Fussball in Wolfsberg

BP Ultimate Rallye u. Fussball-Team treffen sich im Lavanttal Stadion
Leider können Baumschlager, Waldherr, Stohl u. Co Spiel nicht verfolgen

Am morgigen Freitag kommt es am Abend im Lavanttal Stadion in Wolfsberg zu einem ersten echten Zusammenschluss zwischen dem Rallyesport und dem Fussball. Die österreichische Fussball Nationalmannschaft, bei der Premiere unter ihrem neuen Teamchef Didi Constantini, trifft in einem Vorbereitungsspiel auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien um 19.00 Uhr im Lavanttal Stadion in Wolfsberg auf eine Kärntner AKA U19 Auswahl.

Zum gleichen Zeitpunkt bestreiten die Teilnehmer der zur Staatsmeisterschaft zählenden BP Ultimate Rallye im Lavanttal die Sonderprüfungen 4 bis 6, ehe sie in die Servicezone nach Klein Edlitz zurückkehren. Normalerweise wäre das Regrouping der Teilnehmer direkt im Wolfsberger Stadion, was aber durch das Vorbereitungsspiel der Fußballer nicht möglich ist. Damit haben weder unsere „Kicker“ die Möglichkeit, einmal die Rallyeautos aus der Nähe zu bestaunen, noch können sich Raimund Baumschlager (Skoda Fabia S2000), Andreas Waldherr (VW Polo S2000), Manfred Stohl (CNG Subaru Impreza) und Lokalmatador Alfred Kramer (Mitsubishi Evo IX) an den hoffentlich guten Leistungen unserer Teamspieler erfreuen.

P Ultimate Rallye verspricht größtenteils Sonnenschein

BP Ultimate Rallye verspricht größtenteils Sonnenschein

Leichte Schauer und ein eisiger Samstagmorgen als Spannungsmoment
Für einen plötzlichen Wintereinbruch stehen Schnee-Räumgeräte bereit

Die BP Ultimate Rallye im Lavanttal ist für ihre Wetterkapriolen bekannt. Doch bei der 33. Auflage vom 27. bis 28 März sollte es keine Probleme geben. Für Freitag ist Sonnenschein angesagt mit Temperaturen rund um Wolfsberg von bis zu 13 Grad Celsius. Auch die höher gelegenen Streckenabschnitte sind derzeit schneefrei.

Für Samstag haben sich leichte Regenschauer angekündigt. Doch bei einer vorhergesagten Temperatur von 10 Grad Celsius sollte es dabei keine Schwierigkeiten geben. Lediglich am Samstag in der Früh versteckt sich unter den Schotterpassagen eine dünne Eisschicht, wo es gilt die richtige Mischung zwischen Attacke und Vorsicht zu finden.

Im Jahr 2002 wurde diese Tatsache sowohl Raphael Sperrer als auch Manfred Stohl zum Verhängnis, als beide an der fast gleichen Stelle der Sonderprüfung „Prebl“ ihren Boliden aufs Dach legten. „Wir befahren in diesem Jahr die Strecke in umgedrehter Form. Vielleicht ist dann diese Stelle nicht so gefährlich“, erklärt BP Ultimate Rallye-Organisator Gerhard Leeb.

Sollte es aber dennoch zu einem Wettersturz kommen und sollten winterliche Straßenverhältnisse vorherrschen, so ist man im Lavanttal bestens gerüstet. Dank der Unterstützung der Gemeinde Wolfsberg und der Straßenverwaltung können die Sonderprüfungen rund um die Uhr geräumt werden. Leeb. „Das ist uns eine große Hilfe, damit wir für faire Verhältnisse sorgen können und den Teams die Reifenwahl ein wenig erleichtern. Doch ich bin der Überzeugung, dass die Schlechtwetterfront, die derzeit vom Norden kommt, an den Tauern hängen bleibt und nicht bis ins sonnige Kärnten durchdringt.“

Natürlich dürfen die Teams nicht blindlings auf perfekte Straßenverhältnbisse vertrauen. Gerade am zweiten Tag der Veranstaltung geht die Streckenführung öfters in Regionen von 1000 Meter Seehöhe und darüber hinaus. Da befindet sich neben Split auch so manche nasse bis eisige Stelle auf der Straße.

Das Lager der Fahrer ist ebenso zweigeteilt. Während sich jene Teams mit zweiradangetrieben Fahrzeugen, wie zum Beispiel Hannes Danzinger im CNG VW Golf Kit Car oder die S2000-Piloten Andreas Waldherr (VW Polo) und Raimund Baumschlager (Skoda Fabia), trockene Verhälnisse wünschen, käme Manfred Stohl (CNG Subaru Impreza) oder Markus Benes (Subaru Impreaz WRX) die weiße Winterpracht gerade recht. Stohl: „Da könnte wir unseren Leistungsnachteil ein wenig kompensieren und um eine absolute Spitzenposition mitkämpfen.“

Pressemitteilung vom 24. März 2009

Von „Wilden Bohnen“ und mehr als nur einer Österreich-Premiere

Es gibt viele gute Gründe die BP ultimate Rallye im Lavanttal zu besuchen
Gratis-Kaffee für alle Besucher der Servicezone am Marktgelände in Wolfsberg
Baumschlager am Donnerstag ab 14.00 bei Koralpe erstmals im Skoda S2000

Die „BP Ultimate Rallye“, die heuer erstmals im Lavanttal statt findet, kann mit einer Reihe von Attraktionen aufwarten. Das betrifft sowohl den sportlichen, als auch den gesellschaftlichen Teil der Veranstaltung. Über allem steht natürlich die Umweltverträglichkeit der Gesamtveranstaltung, denn zum zweiten Mal nach 2008 neutralisiert BP den CO2-Ausstoss der Rallye.

Durch den Ankauf von „targetneutral“-Emissionszertifikaten in Höhe des bei der Rallye verbrauchten Treibstoffvolumens wird die gesamte Motorsport-Veranstaltung CO2-neutral gestellt. „targetneutral“ ist eine Non-Profit-Initiative. Der Zahlungsbetrag für die Zertifikate geht an unabhängige Umweltprojekte, die eine entsprechende Menge CO2 kompensieren und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Um dem ewigen Problem der Zuschauer vor Ort, dem Informationsdefizit, Abhilfe zu schaffen, hat sich BP einiges einfallen lassen. Allen voran steht das „Castrol SMS-Tool“, das erstmals in Österreich im Rallyeeinsatz ist.

Den Rallye-Teilnehmern und Zusehern wird mit dem „Castrol SMS-Tool“ bei der BP Ultimate Rallye im Lavanttal erstmals ein ganz besonderer Service geboten. Über die Website www.bprallye.at  können sich interessierte Rallyefans und alle Aktiven vor den Rennen via Online-Formular registrieren. Sie erhalten dann per SMS laufend die neuesten Informationen zur Rallye sowie die Sonderprüfungszeiten der Teilnehmer in den unterschiedlichen Rennklassen. Auch kurzfristige Änderungen oder Sicherheitshinweise erfährt man damit rasch und verlässlich. Die BP Ultimate Rallye im Lavanttal ist bis dato die einzige Rallyesport-Veranstaltung Österreichs, die diesen SMS-Service einsetzt.

Auch das leibliche Wohl kommt bei der BP Ultimate Rallye nicht zu kurz. Im Servicepark am Marktgelände in Wolfsberg wird am 27. und 28. März die „Wild Bean Cafe-Lounge“ aufgebaut. Dort können sich alle Besucher von der Qualität des „Wild Bean“ Gastronomie-Konzeptes der BP-Tankstellen selbst überzeugen und erhalten nicht nur einen Gratis-Kaffee, sondern auch sämtliche Informationen zur Rallye. Bequeme Sofas, sowie eine Vidi-Wall mit Livezeiten laden zum Verweilen.

Für alle Rallye-Infizierte gibt es in der „Wild Bean Cafe“-Lounge auch einen Rallye-Simulator, wo die schnellsten Hobby-Piloten mit attraktiven Preisen belohnt werden. Der Tageshauptpreis ist ein BP-Tankgutschein im Wert von 150 Euro. Dazu gibt es ferngesteuerte BP-Rallyeboliden und BP Racing-Uhren zu gewinnen.

Seit Montag ist die BP Ultimate Rallye auch um eine sportliche Attraktion reicher. Raimund Baumschlager bringt erstmals in Österreich den Skoda Fabia S2000 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um jenen Boliden, mit dem der Schwede Patrik Sandell in der Weltmeisterschaft heuer schon zwei P-WRC-Siege feiern konnte. Für Baumschlager ist es die Optimierung seines Test-Vertrages mit Skoda, denn so kann er den Skoda S2000 auch im „Ernstfall“ auf Mischbelägen (Schotter, Asphalt und vielleicht auch Schnee) weiter entwickeln. Raimund Baumschlager wird den Skoda Fabia S2000 erstmals am Donnerstag (26. März) ab 14.00 bei der Testsonderprüfung auf der Koralpe (Start beim Gasthaus Scheer) starten.

Eine Premiere feiert auch der VW Scirocco TDI von Michael Kogler. Der Sieger der Jänner-Rallye (Diesel-Klasse) will dadurch im Kampf um die Diesel-Krone weiterhin die Oberhand behalten, auch wenn der Einsatz eines neuen Autos immer mit einem Restrisiko behaftet ist, da es keine Erfahrungswerte gibt.

Pressemitteilung vom 26. Januar 2009

Lavanttal Rallye hat mit BP Ultimate einen neuen Hauptsponsor

Damit heißt der zweite ÖM Lauf Ende März, „BP Ultimate Rallye im Lavanttal
MSC Wolfsberg als Veranstalter hat neue wirtschaftliche Grundlage gefunden.

Die Lavanttal Rallye in Kärnten zählt seit nun mehr 33 Jahren zu den absoluten Rallye-Klassikern in Österreich.

Für heuer gelang es mit BP Ultimate einen neuen Partner zu finden, der selbst im Motorsport auf internationaler und nationaler Ebene auf höchstem Niveau vertreten ist.

Die nunmehrige „BP Ultimate Rallye im Lavanttal“ wird vom 27. bis 28. März 2009 mit Start und Ziel in Wolfsberg ausgetragen und zählt wieder zur österreichischen und zur slowenischen Rallye Meisterschaft.

Außerdem kommen viele internationale Starter nach Kärnten, da hier auch der Saisonauftakt zum Mitropa Cup 2009, erfolgt.

Beschreibung

Die Kärntner Pirelli Lavanttal Rallye war von 1977  bis 1988 und ist seit dem Jahr 2000 wieder ein Wertungslauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. In den Jahren zwischen 1989 und 1999 wurden aber trotzdem Rennen im Lavanttal abgehalten. Für die Lavanttal Rallye 2009 wurde BP Ultimate als Hauptsponsor gefunden und das Rennen heißt in diesem Jahr BP Ultimate Rallye im Lavanttal.

Pirelliy Lavanttal Rallye

Die Lico Lavanttal Rallye von 2008
Die Pirelli Lavanttal Rallye von 2007

Termine / Programm / Ergebnisse 2009


 

Technische Daten der 33. BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009

Gesamtlänge: 435,22 Kilometer
Sonderprüfungen: 14
Länge der SP: 201,90 Kilometer
Beschaffenheit: 86,77 % Asphalt / 13,23 % Schotter

Zeitplan

Freitag, 27. März 2009

15,00 Uhr Start der Rallye in Wolfsberg, Rathausplatz
15,28 Uhr SP 1 Schönweg - Siegelsdorf 18,35 Km
16,04 Uhr SP 2 Arlinggraben – St. Margarethen 08,91 Km
16,29 Uhr SP 3 Vorderlimberg – Theklagraben 21,17 Km
17,24 Uhr Regrouping Klein Edling
17,39 Uhr Service Klein Edling In
17,59 Uhr Service Klein Edling Out
18,17 Uhr SP 4 Schönweg – Siegelsdorf 18,35 Km
18,53 Uhr SP 5 Arlinggraben – St. Margarethen 08,91 Km
19,18 Uhr SP 6 Vorderlimberg – Theklagraben 21,17 Km
20,13 Uhr Service Klein Edling In
20,58 Uhr Service Klein Edling Out – Parc Ferme – Ende des 1. Tages

Samstag, 28. März 2009

08,00 Uhr Start 2. Tag, Klein Edling, Parc Ferme Out - Serviczone
08,20 Uhr Service Klein Edling Out
08,43 Uhr SP 7 Hammer – Prebl 09,34 Km
09,00 Uhr SP 8 Prebl-GH Perner 13,07 Km
09,35 Uhr Regrouping Sportstadion Wolfsberg
10,00 Uhr Service Klein Edling In
10,20 Uhr Service Klein Edling Out
10,43 Uhr SP 9 Hammer – Prebl 09,34 Km
11,00 Uhr SP 10 Prebl - GH Perner 13,07 Km
11,35 Uhr Regrouping Sportstadion Wolfsberg
12,25 Uhr Service Klein Edling In
12,45 Uhr Service Klein Edling Out
13,02 Uhr SP 11 Eitweg - Rundkurs 2 Runden + Ausfahrt 10,51 Km
13,30 Uhr SP 12 GH Remsenegger – Thürn 19,60 Km
14,05 Uhr Regrouping Sportstadion Wolfsberg
14,35 Uhr Service Klein Edling In
14,55 Uhr Service Klein Edling Out
15,12 Uhr SP 13 Eitweg – Rundkurs 2 Runden + Ausfahrt 10,51 Km
15,40 Uhr SP 14 GH Remsenegger – Thürn 19,60 Km
16,15 Uhr Service Klein Edling In
16,35 Uhr Service Klein Edling Out
16,45 Uhr Ende der Rallye in Wolfsberg, Rathausplatz
16,55 Uhr Parc Ferme, Servicezone Klein Edling In

Folgende Veranstaltungen zählen 2009 zur heimischen Rallyemeisterschaft

Folgende Veranstaltungen zählen 2009 zur heimischen Rallyemeisterschaft

02. bis 04. Jänner Jänner Rallye, Freistadt RC Mühlviertel
27. bis 28. April BP Ultimate Rallye im Lavanttal MSC Wolfsberg
01. bis 02. Mai Bosch Super Plus Rallye, Pinggau Stengg Fan Club
05. bis 06. Juni Castrol Rallye, Judenburg MSC Wolfsberg/MSC Austria
04. bis 05. Sept. Rallye Krumbach Verein 1000 Hügel
25. bis 26. Sept. ARBÖ Rallye Steiermark, Admont ARBÖ Admont
29. bis 31. Oktober. Int. Waldviertel Rally, Horn/Gars ÖAMTC ZV Baden/MSRR
Neulengbach

Die Veranstalter müssen Gesamt-, Divisions- und Klassenwertungen erstellen. Die Wertung erfolgt auf Grund der jeweiligen Klassements der obigen Veranstaltungen nach folgendem Punkteschema:

1. Platz 20 Punkte, 2. Platz 17 Punkte, 3. Platz 14 Punkte, 4. Platz 12 Punkte, 5. Platz 11 Punkte, 6. Platz 10 Punkte, 7. Platz 9 Punkte, 8. Platz 8 Punkte, 9. Platz 7 Punkte, 10. Platz 6 Punkte, 11. Platz 5 Punkte, 12. Platz 4 Punkte, 13. Platz 3 Punkte, 14. Platz 2 Punkte, 15. Platz 1 Punkt. Die besten sieben Ergebnisse werden berücksichtigt

Für die Wertung der österreichischen Rallye Meisterschaft sind nur Lizenznehmer aus folgenden Ländern punkteberechtigt: Österreich, Bosnien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Italien, Mazedonien, Polen, Serbien, Slowakei und Slowenien. Dies entspricht einer Entscheidung der FIA Zone Zentral Europa.
Division I Automobile der Gruppe A – 2000 ccm (inkl. Klassen R2 und R3)
Automobile der Gruppe N + 2000 ccm sowie Fahrzeuge der Gruppe S2000
Österr. Rallye Staatsmeister Fahrer/ Beifahrer

Mit Raimund Baumschlager und Andreas Waldherr zwei Top-Favoriten
Gute Podestchancen für Gassner sen. und jun. sowie den Slowenen Kaucic
Manfred Stohl eröffnet die Rallye im Subaru-Gasboliden mit der Nummer 1

Wenn am 27. März die BP Ultimate Rallye um 15.00 Uhr in Wolfsberg gestartet wird, ist es zugleich auch der Startschuss für einen neuen Rekordversuch. Mit seinem fünften Sieg im Vorjahr stellte Raimund Baumschlager den Rekord von Franz Wittmann ein. In diesem Jahr will der Oberösterreicher der alleinige Rekordhalter werden. Die Vorzeichen stehen gut, obwohl Baumschlager noch nicht genau weiß, mit welchem Auto er an den Start gehen wird. Sein Ziel wäre die Österreich-Premiere mit dem Skoda S2000. Doch da bedarf es noch einer Garantie seitens des Werks in Tschechien. Baumschlager. „Wir würden das WM-Auto von Patrik Sandell einsetzen. Doch nur eine Woche nach der BP Ultimate Rallye ist bereits der WM-Lauf in Portugal. Wenn mir im Lavanttal etwas passiert, dann wäre der Einsatz in der WM gefährdet. Und das kann ich nicht riskieren. Ich hoffe, dass mir Skoda Tschechien die Zusage für ein Ersatzauto geben kann. Dann stünde der Premiere nichts im Wege.“

Aber auch mit dem Mitsubishi Lancer Evo IX steht „Mundl“ ganz oben auf der Favoritenliste. Sein schärfster Konkurrent dürfte Andreas Waldherr im VW Polo S2000 sein. Der Niederösterreicher hat seinen Ausfall bei der Jänner-Rallye weggesteckt und ist wieder voll motiviert. Waldherr: „Ich denke zur Zeit nicht an die Meisterschaft, sondern will von nun an jede Rallye gewinnen und fahre natürlich voll auf Sieg. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden.“

Gespannt darf man auf den Auftritt von Vater und Sohn Gassner sein. Der Senior konnte die Lavanttal-Rallye 2003 für sich entscheiden und ist immer für einen Podestplatz gut. Gerade bei den zu erwartenden schwierigen Straßenverhältnissen kann der deutsche Dauergast in der österreichischen Rallyeszene seine Routine ausspielen. Der Junior hat schon bei der Jänner-Rallye seinem Vater den Kampf angesagt und bereitet sich bei der BP Ultimate Rallye auf seinen ersten WM-Einsatz 2009 in Portugal vor.

Mit Startnummer 1 geht der international erfolgreichste heimische Rallyepilot der letzten Jahre, Manfred Stohl, ins Rennen. Der 126-fache WM Starter bringt wie schon bei der Jänner-Rallye den erdgasbetriebenen Subaru Impreza STi zum Einsatz. Die Erwartungen sind jedoch schaumgebremst. „Normalerweise können wir auf Asphalt nicht mit der Spitze mithalten. Doch im Lavanttal spielt oft das Wetter verrückt und darin könnte unsere Chance liegen“, erklärt Stohl.

Da die BP Ultimate Rallye auch zur slowenischen Meisterschaft zählt, findet sich am 27. und 28. März auch die gesamte Rallyeszene des südlichen Nachbarn rund um Wolfsberg ein. Allen voran der regierende slowenische Meister Tomaz Kaucic, dem ein Top-5-Platz zuzutrauen ist. Nicht zu vergessen Darko Peljhan (beide Mitsubishi Lancer Evo IX), der bereits öfters in Österreich zu Gast war und in seiner Heimat als einer der ganz großen Rallyepiloten gilt.
Weitere Starter mit Chancen auf Spitzenplätze:
Markus Benes (Subaru Impreza WRX STI) feierte am ersten Tag der Jänner-Rallye nach dreieinhalb Jahren sein Comeback auf Asphalt und zeigte dabei eine tadellose Leistung. Das hat beim Niederösterreicher Lust auf mehr geweckt. Benes. „Wir versuchen trotz des knappen Budgets die komplette ÖM zu bestreiten. Bis zur Bosch-Rallye haben wir es ausfinanziert. Ich denke, dass wir uns auf Asphalt sicher noch steigern können.“ Der zweite „Shootingstar“ der Jänner-Rallye war Reinhard Pasteiner (Mitsubishi Lancer Evo IX). Der ehemalige Superbiker überraschte bei seinem erst zweiten ÖM-Lauf mit einigen Top-10-Zeiten. Bei der BP Ultimate-Rallye ist ihm eine weitere Leistungssteigerung zuzutrauen.

Auf perfekte, trockene Verhältnisse hofft Hannes Danzinger (VW Golf KitCar). Der Erdgas-Pilot sieht dann mit seinem zweiradgetriebenen Boliden gute Chancen, in die Top-5 zu fahren. Und auch Waldemar Benedict klemmt sich wieder hinters Steuer. Der Wiener Gastronom dürfte im Peugeot S2000 unterwegs sein.

Neuland schnuppert Hermann Neubauer. Der überlegene Sieger des Suzuki Motorsport Cup 2008 wechselt in den Suzuki Swift S1600 um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Mehr als nur ein chancenreicher Außenseiter auf eine Top-Platzierung sollte Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo IX) sein. Der Lokalmatador kann sich in seiner Heimat immer um ein Vielfaches steigern.
Division II Automobile der Gruppe N – 2000 ccm (inkl. Klasse R1)
Österr. Rallye Pokal Fahrer/ Beifahrer
Österr. Junioren Staatsmeisterschaft Fahrer/ Beifahrer

Vorjahres-Triumphator Christoph Leitgeb bläst zur Titelverteidigung

Da die beiden erstplatzierten und einzigen Finisher der Jänner-Rallye, Franz Kitzler und der Pole Lukasz Ryznar, nur in Freistadt an den Start gegangen sind, beginnt in der Division II die Zeitrechnung praktisch bei Null. Allen voran startet Christoph Leitgeb (Ford Fiesta ST) zu seiner Titelverteidigung. Der Kärntner war der große Abräumer des vergangenen Jahres. Mit dem Gesamtsieg in der Division II, in der Junioren-Staatsmeisterschaft und in der Ford Fiesta Trophy holte er den Rallye-Hattrick. Schärfster Konkurrent in der Meisterschaft wird wohl Daniel Wollinger (Ford Fiesta ST) sein. Der Junioren-Vizestaatsmeister hätte sich bereits einen schönen Punktepolster zulegen können. Bei der Jänner-Rallye führte er bis zur letzten Sonderprüfung, ehe ihn ein technischer Defekt aus dem Rennen warf und der Kärntner leer ausging.

Nachdem die Ford Fiesta Sporting Trophy das Lavanttal auslässt, ist auch das Feld in der Division II ein wenig dezimiert. Doch mit Alois Handler (Peugeot 206 RC), Franz Schulz (Peugeot 306 S16 Base) und dem vorjährigen Waldviertel-Rallye-Sieger Raffael Sulzinger stimmt die Qualität des Feldes allemal.

Besonderes Augenmerk verdient Rok Turk (Peugeot 206 RC). Der 27-jährige Slowene gilt als einer der schnellsten Männer in einem N3-Boliden.
Division III Dieselfahrzeuge die national oder int. homologiert sind
Rallye Pokal der OSK Fahrer/ Beifahrer

Nach dem Ausfall bei der Jänner-Rallye muss der Vorjahresmeister gewinnen
VW-Heimkehrer Michael Kogler kann bei BP Ultimate Rallye taktisch fahren

Die Rollen bei den Diesel-Glühern in der Division III sind klar verteilt. Nach dem Ausfall bei der Jänner-Rallye muss Michael Böhm (Fiat Punto JTD) alles auf eine Karte setzen, um in der Meisterschaft aufzuholen. Bei nur sieben Läufen ohne Streichresultat ist ein Rückstand von 20 Punkten nur sehr schwer aufzuholen. Vor allem, da Michael Kogler auf Anhieb mit dem VW Golf V TDI sehr gut zurecht kam und Bernhard Spielbichler, der sehr starke Zweitplatzierte von Freistadt, die BP Ultimate Rallye auslässt.

Somit muss Böhm auf Unterstützung von anderen Piloten hoffen. Allen voran Hermann Berger, der vom Suzuki S1600 auf einen VW Golf V TDI umgestiegen ist. Dazu kommen noch Vizemeister Alfred Leitner (VW Golf V TDI) und Markus Jaitz (Fiat Stilo JTD). Lokalmatador Markus Unegg (Seat Ibiza 1.9 TDI) werden nur Außenseiterchancen zugebilligt.

Oberstes Ziel für VW ist jedoch, dass man nach zwei sieglosen Jahren den Dieselpokal sichert. Und wer wäre dafür besser geeignet als Michael Kogler, der 2006 zum bislang letzten Mal den Titel für VW holte.
Division IV Alternativ-Kraftstoff-Fhzg. die national oder int. homologiert sind
Rallye Umweltpokal der OSK Fahrer/ Beifahrer

In der Division IV (alternativ betrieben Fahrzeuge) gibt es mit Robert Zitta im gasbetriebenen Subaru Impreza STI nur einen Starter.

Suzuki Motorsport Cup startet mit BP Ultimate Rallye im Lavanttal

Erstmals gibt es 2009 eine eigene Rallye u. eine eigene Rundstreckenwertung
Insgesamt werden sich acht Teams dem Starter in Wolfsberg stellen

Suzuki Austria, mit Geschäftsführer Helmuth Pletzer an der Spitze, sowie Organisator Max Zellhofer aus Amstetten haben sich entschlossen, den bisher so erfolgreichen Suzuki Motorsport Cup in seine nunmehr sechste Saison zu führen.

Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre hat man sich heuer entschlossen, eine eigene Rallye- und eine eigene Rundstreckenwertung auszuschreiben. Voraussetzung für die Wertung ist jedoch, dass die im Cup eingeschriebenen Teilnehmer zumindest bei fünf Rallyes oder bei acht Rundstreckenrennen an den Start gehen müssen. Am Ende der Saison gibt es also einen Rallye- und einen Rundstreckensieger mit attraktiven Geldpreisen. Dazu eine eigene Juniorenwertung (Stichtag 31.12.1984) und eine eigene Damenwertung, wofür es Ehrenpreise gibt. Selbstverständlich erhalten die drei erstplazierten Teilnehmer bei den einzelnen Wertungsläufen noch zusätzlich Pokale und Geldpreise.

Der Saisonauftakt erfolgt heuer nicht mit dem Car4You Rundstreckenrennen in Melk, sondern mit der BP Ultimate Rallye im Lavanttal. Insgesamt stehen fünf Rundstreckenveranstaltungen mit jeweils zwei Rennen auf dem Programm, dazu kommen noch sechs Rallyeveranstaltungen.

Für die erste Rallye-Veranstaltung des Suzuki Motorsport Cup im Lavanttal haben sich acht Teams eingeschrieben. Klemens Haingartner, Michael Hofer, Nicole Kern, Mario Klammer, Peter Schauberger und Wolfgang Werner werden mit ihren Beifahrern jeweils auf einem Suzuki Swift Sport antreten, während Kurt Ruhringer und Johannes Maderthaner noch auf den Suzuki Ignis Sport zurückgreifen werden.

Sieger Pirelli Lavanttal Rallye


JahrGesamtsiegerMarke und Modell
1977Austria Hans SchönliebBMW 2002 i
1978Austria Klaus RusslingFiat Spider
1979Austria Sepp HaiderOpel Kadett GTE
1980Austria Franz Wittmann sen.Audi 80 GLE
1981Italy Franco CeccatoFiat 131
1982Austria Gerhard KalnayOpel Ascona 400
1983Austria Franz Wittmann sen.Audi quattro
1984Austria Wilfried WiednerAudi quattro
1985Austria Wilfried WiednerAudi quattro
1986Austria Wilfried WiednerAudi quattro
1987Austria Georg FischerAudi quattro
1988Austria Franz Wittmann sen.Lancia Delta
1989*Austria Franz Wittmann/ Jörg Pattermann Lancia Delta
1990*Austria Ernst Harrach/ Jörg Pattermann Lancia Delta
1991*Austria Raphael Sperrer/ Bernhard Mann VW Golf GTI 16V
1992*Austria Raimund Baumschlager/ R. Zeltner VW Rallye Golf
1993*Austria Franz Wittmann/ Jörg Pattermann Toyota Celica
1994*Austria Kurt Göttlicher/ Michael Moser Ford Escort RS
1995*Austria Willi Stengg/ Michael Moser Ford Escort RS
1996*Austria Kris Rosenberger/ Sigi SchwarzToyota Celica
1997*Austria Kris Rosenberger/ Sigi SchwarzToyota Celica
1998*Austria Willi Stengg/ Michael Moser Ford Escort RS
1999*Austria Achim Mörtl/ Jörg Pattermann Subaru WRC
2000Austria Raphael SperrerSeat Cordoba WRC
2001Austria Raphael SperrerPeugeot 206 WRC
2002Austria Raphael SperrerPeugeot 206 WRC
2003Germany Hermann GassnerMitsubishi Lancer
2004Austria Raimund BaumschlagerMitsubishi Lancer
2005Austria Raimund BaumschlagerMitsubishi Lancer
2006Hungary Krisztian HidegMitsubishi Lancer
2007Austria Raimund Baumschlager / Th. Zeltner A/A Mitsubishi N4
2008Rallye abgebrochen 2) 
2009Austria Andreas Waldherr/Richard JeitlerVW Polo S2000
* Keine Wertungslauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft
² Rallyeabbruch auf Grund des tödlichen Rennunfalls des Österreichers Herbert Breiteneder (54) am zweiten Renntag in der fünften Sonderprüfung. Zum Zeitpunkt des Abbruches führte Raimund Baumschlager eine Sekunde vor Franz Wittmann jun. (beide Mitsubishi Lancer Evo IX) und Beppo Harrach (CNG Mitsubishi Lancer Evo IX).

Meistertitel Lavanttal Rallye 1981 bis 2008


1981 Georg Fischer/Michael Weinzierl, Talbot Lotus
1982 Gerhard Kalnay Opel Ascona 400
1983 Franz Wittmann/Dr. Kurt Nestinger, Audi Quattro
1984 Franz Wittmann/Dr. Kurt Nestinger, Audi Quattro
1985 Wilfried Wiedner/Franz Zehetner, Audi Quattro
1986 Georg Fischer/Thomas Zeltner, Audi Coupe
1987 Georg Fischer/Thomas Zeltner, Audi Coupe
1988 Franz Wittmann/ Jörg Pattermann, Lancia
1989 Franz Wittmann/ Jörg Pattermann, Lancia
1990 Ernst Harrach / Jörg Pattermann, Lancia Delta
1991 Christoph Dirtl / Jörg Pattermann, Lancia Delta
1992 Franz Wittmann / Jörg Pattermann, Toyota
1993 Mundl Baumschlager / Klaus Wicha (D), Ford Escort
1994 Kurt Göttlicher / M. Moser, Ford Escort Cosworth
1995 Willi Stengg / M. Moser Ford Escort Cosworth
1996 Raphael Sperrer / Sepp Loidl, Renault Maxi Megane
1997 Kris Rosenberger / Sigi Schwarz, Toyota Celica
1998 Rapahel Sperrer / Judith Schachinger, Renault Maxi Megane
1999 Achim Mörtl / Jörg Pattermann, Subaru Impreza WRC
2000 Raphael Sperrer / Per Carlsson (S), Seat Cordoba WRC
2001 Franz Wittmann / Heike Feichtinger Toyota Corolla WRC
2002 Raphael Sperrer / Per Carlsson (S), Peugeot WRC
2003 Raimund Baumschlager/ Klaus Wicha (D), Mitsubishi Lancer
2004 Raimund Baumschlager/ Klaus Wicha (D), Mitsubishi Lancer
2005 Raimund Baumschlager/ Thomas Zeltner, Mitsubishi Lancer
2006 Raimund Baumschlager/ Bernhard Ettel, Mitsubishi Evo VIII
2007 Raimund Baumschlager/ Thomas Zeltner Mitsubishi Evo IX
2008 Rallye abgebrochen

Weitere Veranstaltungen im Lavanttal:

BP Ultimate Lavanttal Rallye 2009 auf lovntol.at