| Geopark Glashütten |
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Der Geopark Glashütten – wo Gestein |
Kontakt und InformationDer Geopark Glashütten ist frei zugänglich.Anmeldung zu Führungen im Geopark telefonisch unter 03461/454 (Frau Kreutzer) bzw. unter 03461/230 (Alpengasthof Glashütten). Ein Tourismusfolder mit erdwissenschaftlichem Beiträge ist bereits erschienen. "Wandern in der Schilcherregion" und "Wandern in der Lipizzanerheimat" Erhältlich beim Tourismus Kompetenz Centrum Region Süd & West Steiermark Hauptplatz 34 8530 Deutschlandsberg www.sws.st |
Bilder / Impressionen / Fotos aus dem Geopark Glashütten ![]() |
zur Person Dr. Walter PostlDr. Walter Postl ist Mineraloge im (Un)Ruhestand und seit Anfang 2005 als ehrenamtlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Mineralogie des Landesmuseum Joanneum in Graz tätig. Bis Ende 2004 leitete er lange Jahre diese Abteilung und zuletzt auch das Department Natur am Joanneum.Er war vom Anfang an bei der Entstehung des Geoparks dabei und hat auch sämtliche Gesteine (90 Tonnen) im Gelände ausgesucht. Unter seiner Leitung wurden die Gesteine geborgen und bearbeitet. Alle für Laien verständlichen Texttafeln, Beiträge usw. wurden von ihm verfasst. Von Anfang war er als Erdwissenschafter an der Planung des KKT (Koralpen Kristall Trail) beteiligt und bemüht sich immer noch, dass dieses Projekt länderübergreifend zu einem guten Resultat kommt. Zitat: "die Koralpe lässt sich nun einmal durch eine Landesgrenze nicht teilen" Kontakt: walter.postl (at) gmx.at |
| Geopark-Führer |
Der Geopark Glashütten in der Gemeinde Gressenberg ist Teil des Koralm Kristall Trails. Seit der Errichtung in den Jahren 2002/2003 erfreut sich die aus rund dreißig, bis 12 Tonnen schweren Blöcken bestehende Sammlung von Koralpengesteinen zunehmender Beliebtheit bei Besuchern und hat zu einem touristischen Aufwärtstrend in der Gemeinde Gressenberg beigetragen. Auch in Fachkreisen hat der Geopark mittlerweile internationale Anerkennung erlangt. Vor allem die große Auswahl und die überragende Qualität des grün-rot gefärbten Hochdruckgesteins Eklogit erweckt Aufsehen. Die Blöcke mit Übergängen von Gabbro zu Eklogit aus Gressenberg haben Weltgeltung! Nach den Erweiterungen in den Jahren 2005 und 2007 mit beachtlichen Gesteinsblöcken von der Lithium-Lagerstätte nahe der Weinebene sowie Blöcken aus dem Autobahntunnel durch den Herzogberg bei Modriach und dem Erkundungstunnel für die Koralmbahn, kann nun der lange erwartete Führer zum Geopark Glashütten vorgestellt werden. Dieser Führer wurde geschrieben, um wissbegierigen Besuchern die Augen für die so genannte unbelebte Natur zu öffnen oder zu schärfen. In Anlehnung an die von der Region Süd & West Steiermark 2007 und 2008 herausgebrachten Wanderfolder „Wandern in der Schilcherregion“ bzw. „Wandern in der Lipizzanerheimat“ – beide im Rahmen des EU-Projektes Koralm Kristall Trail produziert – bietet die im handlichen Westentaschenformat gestaltete Broschüre eine Fülle von Informationen. Einblicke in die mannigfache Gesteinswelt der Koralpe zu bieten ist das Grundmotiv. Aber bei dieser Gelegenheit wird auch versucht, Wissenswertes über das Werden und Vergehen von Ozeanen und Gebirgen, über den Bildungsraum und die Auffaltung unserer Alpen oder über die Entstehung und den Wandel von Gesteinen zu vermitteln. Auch über die Rohstoffe und die Mineralvielfalt der Koralmregion sind einige Seiten dem eigentlichen Führer durch den Geopark beigefügt. Auch von der interessanten und wichtigen Arbeit der Erdwissenschafter wird beispielhaft im Rahmen eines kurzen Beitrages über das Großprojekt „Koralmtunnel“ berichtet. Dieser Führer soll aber auch anregen, die im Geopark Glashütten gezeigten Gesteine an ihren angestammten Plätzen, nicht selten in Form beeindruckender Felsformationen („Öfen“), zu besuchen. In Gedanken wird daher der Koralm Kristall Trail von der marmorreichen Stubalpe bis zur quarzreichen Soboth in der südlichen Koralpe durchwandert. Dieser Geotrail ist seit Kurzem auch ein Teilstück der Via GeoAlpina, die den gesamten Alpenraum umspannt. Das nötige Kartenmaterial ist in Form von ausfaltbaren Blättern beigefügt. Schließlich ist auch dem 2008 eröffneten Geosteig Hohl-Felsen in der Gemeinde Wielfresen eine Doppelseite gewidmet. Ein Verzeichnis ausgewählter weiterführender Literatur und ein Hinweis auf empfehlenswerte erdwissenschaftliche Museumssammlungen oder Ausstellungen im Umkreis der Koralpe bilden den Abschluss. Der Führer durch den Geopark Glashütten wurde von der Geologischen Bundesanstalt in Wien (GBA) und der Gemeinde Gressenberg mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren herausgebracht. Autor ist Dr. Walter Postl. Der ehemalige Leiter der Abteilung für Mineralogie am Landesmuseum Joanneum in Graz ist im Bereich der Koralpe seit über vier Jahrzehnten fachlich tätig. Schon bei der Planung des Koralm Kristall Trails eingebunden, bemüht sich Walter Postl nach wie vor um dessen Umsetzung und Optimierung. Als Wahlgressenberger oblag ihm auch die Auswahl der Gesteine für den Geopark. Gemeinsam mit dem Künstler Werner Schimpl bemühte sich der Autor die interessanten und schönen Koralm-Gesteine zum „Sprechen“ zu bringen. Ein Besuch des Geopark Glashütten lohnt sich nicht nur für Fachleute, sondern soll vor allem interessierten Laien die Möglichkeit bieten, sich mit den Gesteinen, über die wir gehen, näher zu befassen. Glashütten in der Gemeinde Gressenberg ist also der ideale Ausgangs- oder Endpunkt einer Wanderung am Koralm Kristall Trail. Aber auch als Ort für außergewöhnliche Anlässe hat sich der Geopark im idyllischen Bergdorf Glashütten etablieren können. Jährlich findet zumindest eine Feldmesse im Geopark statt. Dass eine Agape zwischen Plattengneis und Eklogit reizvoll sein kann, hat sich auch bei Hochzeits- oder Taufgesellschaften bereits herumgesprochen. Telefonische Anmeldung für Führungen im Geopark: Heidi Kreuzer Tel.:03461/454 oder im Alpengasthof Glashütten, Tel.:03461/230Bestellung des Geopark-FührersGEOPARK GLASHÜTTEN – Ein Führer durch die Gesteinswelt der Koralpe, 89 Seiten + 2 Faltkarten (Koralm Kristall Trail, Via GeoAlpina), 185 Abbildungen, Format 210 x 106 mm, Verlag der Geologischen Bundesanstalt (Neulinggasse 38, 1030 Wien, www.geologie.ac.at ), ISBN: 978-3-85316-051-0.Herausgeber: Geologische Bundesanstalt & Gemeinde Gressenberg; Bezug über die Geologische Bundesanstalt oder über die Gemeinde Gressenberg, 8541 Gressenberg 33, Tel. 03467-7400 Verkaufspreis € 3.60 + Versandkosten. |
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