Lavanttal Rallye 2007

Pirelli Lavanttal Rallye

Pirelli Lavanttal RallyeKontakt

MSC - Wolfsberg
Bogenweg+ 2
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Tel.: 04352 / 812 60

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2007

Termine / Programm / Ergebnisse 2007

29. - 31. März 2007 fand die 31. Auflage dieses Rallye Klassikers statt.

Großer Sieger im Lavanttal, und das insgesamt zum vierten Mal, wurde Raimund Baumschlager: „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg. Es war eine problemlose Rallye, unser Auto war perfekt vorbereitet und hat keinerlei Probleme gezeigt. Gestern bin ich absolut voll gefahren, am heutigen zweiten Tag habe ich nach dem Rückfall von Mörtl nur mehr taktiert. Durch diesen Sieg sind meine Meisterschaftschancen wieder völlig intakt.“

Auf Platz Zwei landete Franz Wittmann jun., der jedoch auf Grund seines A8 Autos keine ÖM-Punkte erhält: „Es war für mich eine Steigerung. Nach dem dritten Gesamtrang im Mühlviertel, jetzt ein zweiter Platz im Lavanttal. Auf Grund der feuchten Strecke konnte ich die volle Motorleistung meines Autos nicht ausnutzen. Für mich war es wichtig eine fehlerlose Rallye abgeliefert zu haben.“

Ebenfalls ohne ÖM Punkte kam Mario Saibel als Gesamtdritter ins Ziel: „Ich habe nicht mit einem Podiumsplatz gerechnet, da meine Rallyes erst kommen. Es lief überraschend gut, ich bin restlos zufrieden.“

„ Ich glaube, ich bin mit Platz Vier eine gute Rallye gefahren. Mehr war für mich und mein Auto, gegenüber der Konkurrenz einfach nicht drinnen,“ erklärte Willi Stengg. Nicht ganz zufrieden war natürlich Lokalmatador Achim Mörtl, der schlussendlich Fünfter wurde: „Der Fehler am Beginn des heutigen Tages hat viel Zeit gekostet. Ich war nur mehr bestrebt für die Meisterschaft einige Punkte zu sammeln.“

Beppo Harrach holte sich mit Gesamtrang Acht den Sieg bei den Gas Autos in der Division IV: „Wir haben gezeigt, dass wir vorne mitfahren können. Trotzdem gibt es noch sehr viel zu testen, um bei den kommenden Rallyes die wahre Stärke des Gas-Autos zeigen zu können.“

Überlegener Dieselsieger wurde Michael Kogler: „Ich musste eigentlich nie an die Leistungsgrenze gehen, damit war es während der gesamten Rallye schwer, sich voll zu konzentrieren.“

Den einzigen Kärntner Erfolg gab es in der Juniorenklasse. Hier siegte als jüngster Mann im Feld Christoph Leitgeb auf Ford vor seinem Markenkollegen Rene Winter.

Mit einer feinen Leistung sicherte sich Josef Pointinger den Sieg im ersten Lauf der Castrol Historic Staatsmeisterschaft. Der Titelverteidiger siegte vor Christian Rosner, Sepp Gruber und Johannes Huber

Endstand der Pirelli Lavanttal Rallye 2007, nach 13 Sonderprüfungen:

1 Raimund Baumschlager/Th. Zeltner A/A Mitsubishi N4 02:08.42,7
2 Franz Wittmann Jun./B. Ettel A/A Mitsubishi A4 54,2
3 Mario Saibel/D. Weissengruber A/A Mitsubishi A8 02:39,0
4 Willi Stengg/P. Haas A/A Mitsubishi N4 04:29,7
5 Achim Mörtl/R. Edelmann A/D Subaru N4 05:15,8
6 Hermann Gassner/K. Thannhäuser D/D Mitsubishi N4 05:49,8
7 Walter Kovar/F. Novotny A/A Mitsubishi N4 06:09,2
8 Miha Jezersek/Marko Potocnik Slo/Slo Mitsubishi N4 07:49,8
9 Beppo Harrach/A. Schindelbacher A/A Mitsubishi A12 08:25,3
10 Andreas Waldherr/R. Jeitler A/A VW Golf A7 08:39,5

Bestzeitenverteilung: Baumschlager und Mörtl je 5, Wittmann 4

Die wichtigsten Ausfälle:

Kris Rosenberger (VW) Getriebeschaden nach SP 1, Michael Böhm (Fiat) Motorschaden auf der SP 2, Darko Peljhan (Mitsubishi) Unfall auf SP 4, Alfred Kramer (Renault) Unfall auf der SP6, Gerwald Grössing (Mitsubishi) Unfall auf der SP8.


Technische Daten der 31. Pirelli Lavanttal-Rallye 2007

Gesamtlänge: 430,91 Kilometer
Sonderprüfungen: 13
Länge der SP: 188,60 Kilometer
Beschaffenheit: 83 % Asphalt, 17 % Schotter

Zeitplan war

Freitag, 30. März 2007

14,00 Uhr Start der Rallye in Wolfsberg, Rathausplatz
15,00 Uhr SP 1 Schönweg-Kienberg-Pölling-Siegelsdorf 14,00 Km
15,38 Uhr SP 2 Arlinggraben-Witra-Forst-St.Margarethen 08,90 Km
16,06 Uhr SP 3 Vorderlimberg-Theissenegg-Theklagraben 21,00 Km
17,36 Uhr Service Kleinedling In
17,56 Uhr Service Kleinedling Out
18,19 Uhr SP 4 Schönweg-Kienberg-Pölling-Siegelsdorf 14,00 Km
18,57 Uhr SP 5 Arlinggraben-Witra-Forst-St.Margarethen 08,90 Km
19,25 Uhr SP 6 Vorderlimberg-Theissenegg-Theklagraben 21,00 Km
20,25 Uhr Service Kleinedling In
21,10 Uhr Service Kleinedling Out
21,15 Uhr Ende der 1. Etappe, Servicezone, Wolfsberg/Klein Edling

Samstag, 31. April 2007

09,00 Uhr Start zur 2. Etappe, Servicezone, Klein Edling
09,38 Uhr SP 7 Eitweg-Obereberndorf-Mosingerwald-Mosern 10,52 Km
10,11 Uhr SP 8 GH Remsnegger-Lindner Kreuz-Reisberg-Thürn 19,78 Km
11,04 Uhr SP 9 Hammer-Gräbern-Prebl-Mondscheinsiedl.-Prebl 14,84 Km
12,14 Uhr Service Kleinedling In
12,34 Uhr Service Kleinedling Out
12,52 Uhr SP 10 Eitweg-Oberebendorf-Mosingerwald-Mosern 10,52 Km
13,25 Uhr SP 11 GH Remsnegger-Reissberg-Aichberg-Thürn 19,78 Km
14,18 Uhr SP 12 Hammer-Gräbern-Prebl-Mondscheinsiedl.-Prebl 14,84Km
15,21 Uhr SP 13 Eitweg-Oberebendorf-Mosingerwald-Mosern 10,52 Km
15,51 Uhr Service Kleinedling In
16,11 Uhr Service Kleinedling Out
16,26 Uhr Ende der Rallye in Wolfsberg, Rathausplatz
16,46 Uhr Parc Ferme, Servicezone, Wolfsberg/Klein Edling

Division I:

Fahrzeuge der Klasse N4 und Fahrzeuge aus den Klassen A5 bis A7. Diese Starter können auf Grund ihres hohen fahrerischen Könnens selbstverständlich auch Gesamtsieger werden und erhalten ÖM-Punkte und am Ende der Saison damit einen Staatsmeistertitel.

Division II:

Fahrzeuge der Klassen N1 bis N3. Der Sieger am Ende der Saison wird OSK Pokalsieger
Hier sollte es zu einem Länder Vergleichskampf zwischen Italien, Slowenien und Österreich kommen.

Division III:

Dieselfahrzeuge, Die Sieger erhalten am Saisonende den Rallye-Pokal der OSK für Dieselfahrzeuge

Division IV:

Alternativ Kraftstofffahrzeuge. Die Sieger erhalten am Saisonende den Rallye Umweltpokal der OSK für Alternativkraftfstofffahrzeuge.

[Quelle www.pirelli-rallye.at]

Slowenen heuer zum dritten Mal bei der Pirelli Lavanttal- Rallye


Slowenische Rallyemeisterschaft wurde wieder im Lavanttal gestartet. Andrej Jereb und Tomaz Kaucic gewannen die slowenische Wertung der beiden vorjährigen Rallyes, die im Raum Wolfsberg, durchgeführt wurden. Als regierender slowenischer Meister kommt Bostjan Logar nach Kärnten. Die Slowenische Rallyestaatsmeisterschaft wartete im vergangenen Jahr mit einer der spannungsvollsten Saisonen auf.

Gleich vier Fahrer lieferten sich einen gleichwertigen Kampf um den Titel des Staatsmeisters, den am Ende der Saison, nach sechs Rallyes (vier in Slowenien und je eine in Österreich und Kroatien) Bo¨tjan Logar mit seinem ersten Meisterschaftstitel für sich entschied. Der Mitsubishi-Fahrer feierte Mitte des Jahres 2006 erst seinen ersten Sieg in der Gesamtwertung (Rallye Zasavje), doch er erwies sich als konstantester Rennfahrer der Saison. Logar trat in der vorjährigen Meisterschaft nicht als Favorit an, trotzdem beendete er die Lavanttalrallye zu Beginn der Saison an dritter Stelle der slowenischen Staatsmeisterschaft.

Den überzeugendsten Sieg in Wolfsberg errang Toma¸ Kaučič (Subaru), der sich zu Saisonbeginn in ausgezeichneter Form präsentierte, danach aber diese dominate Vorstellung nicht mehr wiederholen konnte. Bei der Hella-Rallye stoppte ihn ein Getriebedefekt und bei seiner Heimrallye in Maribor kam er bei einem Unfall von der Strecke ab. Diese beiden Ausfälle schlossen ihn zwar automatisch aus dem Titelkampf aus, trotzdem belegte der Rennfahrer aus Maribor, den zweiten Platz in der Meisterschaft.

Ein ähnliches Schicksal ereilte in der vorjährigen Saison auch Titelverteidiger Andrej Jereb. Nach seinem Ausfall bei der Lavanttalrallye gewann er zwar zwei Rallyes (Hella und Maribor), aber bei zwei folgenden Rallyes verzeichnete er Reifenschäden und beendete die Veranstaltungen auf hinteren Plätzen. Jereb wird in diesem Jahr nicht mehr die gesamte Staatsmeisterschaft fahren, denn er wird sich, wie geplant, hauptsächlich auf seine drei Starts bei der Weltmeisterschaft konzentrieren. Für das internationale OMV-Team fuhr er bereits in Schweden, zwei weitere Rallyes stehen noch aus.

In Abwesenheit Jerebs wird sich als Hauptkonkurrent von Logars und Kaučič sicherlich Darko Peljhan herauskristallisieren. Peljhan mischte bereits im vergangenen Jahr mit großer Routine beim Kampf um den Meistertitel mit.

In der Division II (N-2000 ccm) wurde Rok Turk zum ersten Mal Staatsmeister. In diesem Jahr wird er in einer höheren Rennklasse antreten. Eine der qualitätsvollsten Klassen in der Staatsmeisterschaft wird auch in diesem Jahr unter dem Zeichen harter Auseinandersetzungen der zahlreichen Fahrer stehen, die nach den besten Plazierungen streben.
In der Division III (A-2000 ccm) verteidigen Borut Bratina (Citroen C2 R2) und in der Division I (A+N-1400ccm) Klemen Seljak (¦koda Fabia) die Titel der Staatsmeister.

Slowenische Rallye Staatsmeisterschaft 2007:

30.03.-31.03.2007 Pirelli Lavanttal Rallye
05.05.-06.05.2007 Rally Hella
26.05.-27.05.2007 Rally Croatia
07.07.-08.07.2007 Rally Maribor
13.10.-14.10.2007 Rally Portoro¸-Postojna
Für die sechste Rallye steht der Termin noch nicht fest.

Autor: Drago Bozik

Folgende Veranstaltungen zählen 2007 zur heimischen Rallyemeisterschaft


11. bis 13. Jänner IQ Jänner Rallye, Freistadt, RC Mühlviertel
30. bis 31. März Pirelli Lavanttal Rallye, Wolfsberg, MSC Wolfsberg
18. bis 19. Mai Bosch Super Plus Rallye, Pinggau, Stengg Fan Club
15. bis 16. Juni Castrol Rallye, Judenburg, MSC Wolfsberg MSC Austria
07. bis 09. Sept. BP Ultimate Rallye, Krumbach, Verein 1000 Hügel
28. bis 29. Sept. ARBÖ Rallye Steiermark, Admont, ARBÖ Admont
19. bis 20. Oktober Ostarrichi Rallye, Bad Hall , Verein Ostarrichi Rallye
08. bis 10. Novemb Int. OMV Waldviertel Rally, Horn, ÖAMTC ZV Baden Waidhofen/Th. MSRR Neulengbach

Die Veranstalter müssen Gesamt-, Divisions- und Klassenwertungen erstellen. Die Wertung erfolgt auf Grund der jeweiligen Klassements der obigen Veranstaltungen, nach folgendem Punkteschema:

1. Platz 12 Punkte, 2. Platz 10 Punkte, 3. Platz 8 Punkte, , 4. Platz 7 Punkte, 5. Platz 6 Punkte, 6. Platz 5 Punkte, 7. Platz 4 Punkte, 8. Platz 3 Punkte, 9. Platz 2 Punkte und 10. Platz 1 Punkt.
Das schlechteste Ergebnis wird gestrichen

Zugelassene Fahrzeuge


Division I Automobile der Gruppe A – 2000 ccm sowie
Automobile der Gruppe N + 2000 ccm
Österr. Rallye Staatsmeister Fahrer/ Beifahrer

Division II Automobile der Gruppe N – 2000 ccm
Österr. Rallye Pokal Fahrer/ Beifahrer
Österr. Junioren Staatsmeisterschaft Fahrer/ Beifahrer

Division III Dieselfahrzeuge die national oder int. homologiert sind
Rallye Pokal der OSK Fahrer/ Beifahrer

Division IV Alternativ-Kraftstoff-Fhzg. die national oder int. homologiert sind
Rallye Umweltpokal der OSK Fahrer/ Beifahrer

Voraussetzung für die Punktezuerkennung aus den Klassements der Divisionen I, II und III ist, dass bei den einzelnen Veranstaltungen mindestens 6 Fahrzeuge in der jeweiligen Division am Start waren.

Weitere Veranstaltungen im Lavanttal:

Lavanttal Rallye 2007 auf lovntol.at